Für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist es eines seiner großen gesellschaftspolitischen Projekte: die Neuregelung der Suizidbeihilfe. Ein Kompromissversuch scheiterte. Die Nationalversammlung kann nun ihre ursprünglichen Formulierungen durchbringen.
Der Senat blockierte sich mit einem Zangenangriff selbst. Damit dürfte nun die Vorlagefassung der Nationalversammlung zur Anwendung kommen – und auf Vorschlag der Regierung in einer dritten Lesung beschlossen werden. Möglicherweise noch „vor dem Sommer“, wie es sich Macron gewünscht hat.
In Frankreich könnte damit aktive Sterbehilfe für unheilbar kranke Menschen künftig erlaubt sein. Es geht um ein Recht auf Sterbehilfe unter strengen Auflagen – für Sterbenskranke, die bei vollem Bewusstsein sind.
Die Liberalisierung soll zum einen Erwachsenen mit schwersten Erkrankungen eine Einnahme tödlicher Medikamente gestatten. Und wenn der körperliche Zustand den Betroffenen unmöglich macht, die Medikamente selbstständig zu nehmen, sollen sie sich auch von einer Person ihrer Wahl helfen lassen können. Es berichtet u.a. das "Deutsche Ärzteblatt".
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