Persönliche Beratung

Die DGHS bietet ihren Mitgliedern eine kostenlose persönliche Beratung zu ihrer Patientenverfügung. Wenn Sie eine Ausfertigung Ihrer Patientenverfügung zur Hinterlegung im Notfall-Ausweis einreichen, prüfen wir den Inhalt auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und Plausibilität. Bei Zweifeln melden wir uns umgehend bei Ihnen. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihre Patientenverfügung im Ernstfall wirksam ist.

Auch in Ihrer Wohnortnähe gibt es Beratungsstellen mit ehrenamtlichen lokalen Ansprechpartner:innen der DGHS. Verabreden Sie einen individuellen Gesprächstermin, um Informationen zu Ihrer Patientenverfügung zu erhalten und um Ihre Vorsorgedokumente sicher und umfassend zu erstellen, oder besuchen Sie eine unserer regionalen Veranstaltungen. Bis auf die evtl. anfallenden Fahrkosten entstehen Ihnen dafür keine zusätzlichen Kosten.

Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass weder die DGHS noch die ehrenamtlichen lokale Ansprechpartner:innen suizidgeeignete Medikamente und Mittel vertreiben und/oder verkaufen. 

Liste der Ansprechpartner:innen

In den nachfolgend aufgeführten Städten sind für die DGHS ehrenamtliche lokale Ansprechpartner:innen tätig, die Sie gern bei Fragen zu Ihrer Patientenverfügung oder zum selbstbestimmten Sterben beraten. 

01 Radebeul, Andrea Mrazek, Tel. 0176 - 88 09 70 06
04 Döbeln, Christin Elß, Tel. 0173 - 4 40 35 72
08 Zwickau, Rolf Knoll (Kontaktstelle), Tel. 0375 - 5 67 98 40
10-14 Berlin, Bernhard von Jan, Tel. 030 - 4 55 90 28
10-14 Berlin, Dr. Renate Vogelsang, Tel. 0175 -3 49 75 11
10-14 Berlin, Elke Peters, Tel. 030 - 4 13 24 23
10-14 Berlin, Elsa Brabender, Tel. 030 - 37 43 30 98
10-14 Berlin, Wolfgang Lawatsch, Tel. 030 -70 09 61 44
14 Potsdam, Katja Sieger, Tel. 0151- 43 26 59 14
16 Panketal (Brandenburg), Ingrid Hähner, Tel. 030 - 94 39 63 36
17 Hohenmocker (Meckl.-Vorpommern), Petra Henrich, Tel. 0160 - 94 49 48 79
20 Hamburg (Reinbek), Dr. Ulrich Meyberg, Tel. 040 -72 81 12 19
20 Hamburg, Ludwig Abeltshauser, Tel. 040 - 41 54 98 47
20 Hamburg, Karoline Dichtl, Tel. 040 - 35 98 39 00, E-Mail: phasenlotse@outlook.de

21-22 Hamburg (Reinbek), Dr. Ulrich Meyberg, Tel. 040 -72 81 12 19
21-22 Hamburg, Ludwig Abeltshauser, Tel. 040 - 41 54 98 47
21-22 Hamburg, Karoline Dichtl, Tel. 040 - 35 98 39 00, E-Mail: phasenlotse@outlook.de
21 Lüneburg, Ilse Köcher, Tel. 04131 - 2 69 51 55
21 Lüneburg, Kirstin Linck, Tel. 04131 - 40 73 35
25 Nordstrand, Willm A. Willms, Tel. 04842 - 2 27 99 60
25 Schwabstedt (Nordfriesland), Gudrun Niemeyer, Tel. 0170 - 4 02 39 66
25 Schwabstedt (Nordfriesland), Rolf Niemeyer, Tel. 0151 - 12 33 64 30
26 Aurich, Peter Boesel, Tel. 01520 - 1 54 09 01
28 Bremen, Renate Wegfahrt, Tel. 0421 - 20 80 71 88
30 Hannover, Elke Neuendorf, Tel. 0511 - 2 34 41 76, E-Mail: elke.neuendorf@dghs.de

31 Hannover, Elke Neuendorf, Tel. 0511 - 2 34 41 76, E-Mail: elke.neuendorf@dghs.de
33 Bielefeld, Gerda Finke, Tel. 0163 - 1 73 65 17
33 Oerlinghausen, Walter Warstatt, Tel. 05202 - 9 78 04
34 Kassel, Inge Kostka, Tel. 0561 - 52 14 77 61
35 Gießen, Wigbert Rudolph, Tel. 0641 - 7 31 15, Mobil 0171 - 4 02 62 00
37 Göttingen, Karin Fuhrberg, Tel. 0551 - 25 03 63 68
37 Witzenhausen (Hessen), Wolfgang Osthues, Tel. 05542 - 91 05 48
38 Wolfenbüttel, Karl Möller, Tel. 05331 - 90 97 13
40 Düsseldorf (Ratingen), Gerhild Hotzel, Tel. 02102 - 84 82 10
40 Düsseldorf, Susanne Schaaf, Tel. 0211 - 56 38 45 85

41 Mönchengladbach, Rita Schumpe, Tel. 02166 - 3 02 41
44 Dortmund, Gisela Algermissen, Tel. 0231 - 43 37 99
45 Essen, Nicole Wassyl, Tel. 0176 - 88 09 70 06
48 Greven (Münsterland), Dr. Margot Eilers, Tel. 015 73 - 4 19 22 83
48 Sassenberg (Münsterland), Manfred Lötgering (Kontaktstelle), Tel. 02583 - 30 33 29
49 Voerde, Horst-Dieter Giebing, Tel. 02855 - 9 36 99 01
50 Köln/Eifel, Volker Leisten, Tel. 02449 - 20 71 13

51 Köln/Eifel, Volker Leisten, Tel. 02449 - 20 71 13
53 Bad Breisig, Klaus Vogt, Tel. 02633 - 20 04 56
55 Alzey (Albig), Walter Steinmetz, Tel. 06731 - 71 08
55 Birkenfeld, Petra Bladt, 06782 - 4 01 78
56 Bickenbach, Uwe Greim, Tel. 0157 - 54 00 17 86
57 Siegen, Dr. Bernd Knapp, Tel. 0163 - 8 82 20 66
58 Gevelsberg, Günter Kalhöfer, Tel. 02332 -1 26 35
58 Hagen, Gisela Engels, Tel. 0234 - 50 24 09
58 Hagen, Hans-Georg Groß, Tel. 0234 - 50 24 09
59 Lippstadt (Münsterland), Michael Schliep, Tel. 01520 - 7 00 57 37
60 Frankfurt/M., Helga Liedtke (Kontaktstelle), Tel. 069 - 95 20 07 26, E-Mail: helga.liedtke@dghs.de

64 Heppenheim, Siegfried Haupt, Tel. 06252 - 31 75
65 Niedernhausen, Renata Lenarz, Tel. 06127 - 7 00 41 95
67 Freimersheim (Pfalz), Reinhard Konermann (Kontaktstelle), Tel.  0176 - 75 88 56 35
67 Freimersheim (Pfalz), Ursula Bonnekoh, Tel. 06347 - 9 82 10 03
69 Wiesloch (Heidelberg), Ursula Wessels, Tel. 06222 - 5 24 77
70 Stuttgart, Thomas Heckel, Tel. 0711 - 73 11 38

72 Freudenstadt, Alfred Marte, Mobil 0172 - 7 21 23 52
73 Wendlingen, Sonja Schmid, Tel. 07024 - 5 57 88
74 Heilbronn, Barbara Brunner, Tel. 07131 - 8 31 15
76 Baden-Baden, Bernhard Weber (Kontaktstelle), Tel. 07221 - 8 03 38 74
78 Schramberg, Luzia Hügel, Tel. 0176 - 96 24 64 51
79 Freiburg, Edith Vieser, Tel. 0179 - 1 39 40 44
80 München, Angelika Reh, Tel. 0176 - 53 24 89 07
80 München, Sylvia Mifka, Tel. 089 - 18 92 37 50
80 München,Georg Danes, Tel. 089 - 54 64 34 10

81-85 München, Angelika Reh, Tel. 0176 - 53 24 89 07
81-85 München, Sylvia Mifka, Tel. 089 - 18 92 37 50
81-85 München,Georg Danes, Tel. 089 - 54 64 34 10
83 Bad Wiessee, Gerhart Groß, Tel. 08022 - 8 59 88 48
83 Benediktbeuern, Alexander Feder, Tel. 08857 - 7 01 97 86
84 Landshut, Sigrid Blieninger-Schuster, Tel. 0871 - 8 97 89
85 Ingolstadt (Wolnzach), Petra Pfeiffer, Tel. 08442 - 6 79 64 56
86 Augsburg, Elisabeth Merkl, Tel. 0162 - 8 70 14 66
86 Augsburg, Gerhard Rampp, Tel. 0176 - 41 73 09 38
86 Augsburg, Leonhard Merkl, Tel. 0172 - 9 32 15 97
89 Heidenheim/Brenz, Heiner Jestrabek (Kontaktstelle), Tel. 07321 - 4 28 49
89 Ulm, Renate Runge, Tel. 0731 - 3 80 54 19
90 Feucht, Petra Friemel, Tel. 0178 - 3 18 10 00
90 Nürnberg, Petra Friemel, Tel. 0178 - 3 18 10 00
95 Bayreuth (Speichersdorf), Karin Brilla, Tel. 09275 - 71 93
95 Geroldsgrün, Gerhard Reichelt (Kontaktstelle), Tel. 09288 - 82 12

Beratungsstellen in Ihrer Nähe

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Ansprechpartner:innen stellen sich vor

Sigrid Blieninger-Schuster

Jg. 1948, Landshut
08 71 / 89 7 89

"Beruflich begleitete ich über lange Jahre viele Menschen beim Gesundwerden, aber auch beim Sterben. Jetzt im Alter möchte ich “weise” werden, annehmen, was kommt, aber auch mitentscheiden können, was mit mir geschieht.
Neben meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Hospizverein bin ich auch lokale Ansprechpartnerin für die DGHS in Niederbayern."

Alfred Marte

Jg. 1947, Freudenstadt
0 74 41 / 915 96 80

"Ich habe einen Bruder, der Pflegedienstleiter in einem Seniorenheim war. Dieser hat mich eindringlich aufgefordert, eine Patientenverfügung auszufüllen. Dies tat ich 2005. Meine Mutter war mit Demenz ein paar Jahre im Seniorenheim. Dort habe ich live erlebt, was alles nicht ordentlich läuft. Leider hatte ich damals das Wissen von heute nicht, sonst wären manche Angestellten entsprechend angemahnt worden. In der Zwischenzeit bin ich seit einigen Jahren Rentner und wollte noch was Sinnvolles tun. So wurde ich „Ehrenamtler“ bei der DGHS und auch „Bevollmächtigter“. Betreue zwei 90jährige noch sehr rüstige Witwen. Anderen versuchen eine Freude oder etwas Sinnvolles zu machen. Man bekommt immer wieder was zurück."

Karin Brilla

Jg. 1951, Speichersdorf,
0 92 75 / 71 93

"Ich bin seit 1999 Mitglied bei der DGHS. Die DGHS kämpft darum, dass jeder Mensch sein Lebensende selbst bestimmen kann. Für mich ist das schon immer sehr wichtig. Mit der Patientenschutz- und Vorsorgemappe der DGHS habe ich die optimalen Vordrucke für meine Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht usw. Sollte meine Patientenverfügung nicht eingehalten werden, stellt mir die DGHS einen Rechtsanwalt zur Seite. Ich helfe Ihnen gerne beim Ausfüllen der Formulare und beantworte Ihnen gerne alle Fragen über die Möglichkeiten der DGHS."

Elke Peters

Jg. 1950, Berlin
0 30 / 4 13 24 23

"Bereits vor ca. 20 Jahren bin ich nach einer schweren Erkrankung meines Vaters Mitglied bei der DGHS geworden. Ich lebe als Single in der Großstadt und habe mein Leben lang alle wichtigen Entscheidungen selbst getroffen. Dass es an meinem Lebensende anders sein soll, kann ich nicht einsehen. Ich habe immer mit Menschen gearbeitet. Seit ich im Ruhestand bin, macht es mir Freude, Mitglieder der DGHS möglichst gut zu beraten. "

Gerhart Groß

Jg. 1942, Bad Wiessee (Oberbayern)
0 80 / 8 59 88 48

"Seit 2008 bin ich im Großraum München und darüber hinaus als ehrenamtlicher Ansprechpartner für die DGHS tätig. Warum? Wohlverstandene Freiheit und Unabhängigkeit bis hin zum Lebensende sind für mich von großer Bedeutung. So denken viele andere Menschen auch – ihnen fehlen aber häufig die nötigen Informationen und ein offenes Ohr, um in ihrer individuellen Situation darüber sprechen und schließlich für sich entscheiden zu können – ganz abgesehen vom Mut, der dazu gehört. Dabei möchte ich unterstützen."

Gerhild Hotzel

Jg. 1942, Düsseldorf (Ratingen)
0 21 02 / 84 82 10

"Menschenwürde und Selbstbestimmung sind Leitlinien meines Lebens. In der DGHS habe ich eine starke Gemeinschaft gefunden, die für diese Werte eintritt. Als Ansprechpartnerin versuche ich, unseren Mitgliedern in diesem Sinne Hilfestellung zu geben und sie in ihren Rechten zu stärken."

Heiner Jestrabek

Jg. 1956, Heidenheim
0 73 21 / 4 28 49

"Humanes Leben und humanes Sterben – das ist, was wir für uns alle anstreben. Wir begreifen uns als Patientenselbsthilfeorganisation. Um unser Selbstbestimmungsrecht bis zuletzt ausüben zu können, möchte ich in erster Linie dazu beitragen, dass wir alle unsere gesetzlichen Patientenrechte kennen und anwenden sowie die gegenseitige Hilfe bei Erstellung einer optimalen Patientenverfügung mit Bevollmächtigung und den Serviceangeboten der DGHS nutzen. "

Helga Liedtke

Jg. 1942, Frankfurt/M.
0 69 / 95 20 07 26

"Es fing mit dem Verdacht auf Kehlkopfkrebs bei meinem Mann um 1980 an. Man empfindet auf einmal die Unmöglichkeit, mit solch einer Krankheit umgehen zu müssen. Es gab zu dieser Zeit noch nicht einmal rechtskräftige Patientenverfügungen. Wir sind dann sehr schnell in die DGHS eingetreten, und es ist für mich eine Verpflichtung, DGHS-Mitgliedern zu helfen. Es bleibt noch viel zu tun, damit jeder am Lebensende entscheiden kann, wie und wann er sterben will. Der Staat – und erst recht nicht die Kirche – können darüber richten."

Kirstin Linck

Jg. 1970, Lüneburg
0 41 31 / 40 73 35

"Selbstbestimmt leben ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Dazu gehört für mich auch ein selbstbestimmtes Sterben. Es ist daher wichtig, sich frühzeitig mit dem Tod und dessen vielfältigen Prozessen auseinanderzusetzen. Ziel war und ist es dabei, äußere Einflussnahmen, die nicht meinem freien Willen entsprechen, möglichst vollständig auszuschließen. Ich berate daher gern neue und langjährige Mitglieder beim Ausfüllen einer Patientenverfügung, den Vorsorgevollmachten oder führe ein offenes Gespräch über das Selbstbestimmungsrecht am Lebensende."

Ludwig Abeltshauser

Jg. 1945, Hamburg
0 40 / 41 54 98 47

"Drei erschütternde Ereignisse, nämlich die Sterbeumstände meiner Mutter, meines Vaters und meines Schwiegervaters haben mich tief beeindruckt. Letztlich haben sie mich dazu geführt, in die DGHS einzutreten, um für mich selbst für das Recht zu kämpfen, selbstbestimmt und würdig sterben zu dürfen. Mit dem Eintritt in den Ruhestand bewarb ich mich bei der DGHS, wurde aufgenommen und seitdem aus- und weitergebildet. So kann ich seitdem unsere Mitglieder bei der Abfassung ihrer Patientenverfügung und bei der Beantwortung von damit zusammenhängenden Fragen kompetent beraten. Ich tue das mit großer Freude und hoffe, diese auch meinen „Klienten“ zu vermitteln."

Dr. med. Ulrich Meyberg

Jg. 1942, Hamburg/Reinbek
0 40 / 72 81 12 19

"Den Weg bis zum Lebensende gestalten: verlängern, verkürzen, hinnehmen… So oder so – wohl informiert, durchdacht, vorbereitet, möglichst selbstbestimmt. Deshalb gehöre ich seit 37 Jahren der DGHS an. Auch mit Rat und Tat."

Petra Pfeiffer

Jg. 1962, Wolnzach
0 84 42 / 6 79 64 56

"Mein Anliegen ist es, die Öffentlichkeit, vor allem auch junge Menschen, zu überzeugen, dass es wichtig ist, eine rechtssichere Patientenvorsorge zu haben. Leider kenne ich einige Fälle wo die Verfügung missachtet wurde. Jeder soll leben und sterben dürfen, wie er es für sich wünscht und dass es von jedem respektiert wird."

Volker Leisten

Jg. 1942, Köln/Blankenheim (Eifel)
0 24 49 / 20 71 13

"Niemand in Deutschland sollte mehr Angst haben müssen vor seinem Lebensende!“ Dieses Ziel ist Motiv und Antrieb zugleich für mein ehrenamtliches Engagement in der DGHS, seit Jahren als Ansprechpartner, bis vor kurzem auch als Kontaktstellenleiter und Vizepräsident. Mein Recht auf Selbstbestimmung, mein persönliches Verständnis von Menschenwürde darf mir von niemandem in diesem Land streitig gemacht werden. In einer starken Gemeinschaft kann ich meine Rechte besser wahren. Die DGHS ist gemeinnützig und für das Gemeinwohl tätig. Sie ist politisch sowie konfessionell unabhängig."