Unser gemeinnütziger Verein lebt von seinen Mitgliedern. Aktuell zählen wir über 80.000 Mitglieder (Stand: 05/2026). Erfahren Sie hier, was DGHS-Mitglieder motiviert, sich für ihre Selbstbestimmung am Lebensende einzusetzen:

Marion Grünau
Hamburg, 69 Jahre
Ich bin dankbar für das Verfassungsgerichtsurteil, das es der DGHS ermöglicht, sterbewilligen Menschen ein würdiges, selbstbestimmtes Ende nach einem gerichtsfesten Konzept zu ermöglichen.

Nikola Kress
Frankfurt am Main, 67 Jahre
Mein Sohn hat das Leben trotz seiner schweren Krankheit sehr geliebt, aber als er zu erschöpft war und nicht mehr aktiv daran teilhaben konnte, war es sein Wunsch, es selbstbestimmt und würdevoll zu verlassen. Ich bin sehr dankbar, dass ihm dieser, für ihn so wichtige Schritt, durch die DGHS auf legalem Wege ermöglicht wurde.

Dr. med. Hermann Sauer
Schlitz, 77 Jahre
Es ist doch ein Akt der Liebe, wenn es jemanden gibt, der einem beim Sterben hilft!

Traute Meyer
Wolfenbüttel, 91 Jahre
Ich habe meinen Ehemann nach 54 Jahren beim Freitod begleitet. Wir haben vorher viel darüber gesprochen. Es war traurig, aber es war ein sanftes und würdevolles Sterben. So plane ich das auch irgendwann für mich.

Anke Eggert
Oldenburg, 63 Jahre
Es ist für mich eine Beruhigung zu wissen, dass ich mein Leben selbstbestimmt beenden kann – selbstbestimmt und nonkonformistisch, so wie ich auch gelebt habe. Es sollte mehr über die Möglichkeit des ärztlich assistierten Suizids informiert werden.

Tom Bohn
Berlin, 66 Jahre
Nach einem selbstbestimmten Leben möchte ich auch selbstbestimmt sterben dürfen. Durch das jahrelange, unnötige Leid meiner Mutter bin ich für das Thema Sterbehilfe sensibilisiert worden. Ich unterstütze deswegen als Mitglied die Arbeit der DGHS.

Susanne Schwitzer
Hannover, ca. 70 Jahre
Die Möglichkeit, einen begleiteten Freitod wählen zu können, ist für mich eine wichtige Option zum Schutz der Menschenwürde und erleichtert mir die Sorge vor dem Altwerden.

Lena Salach
Lörrach, 33 Jahre
In meinem Berufsalltag komme ich oft mit vielen verschiedenen Schicksalen in Berührung. Die DGHS gibt mir Sicherheit für die Zukunft. Dass Schicksale nicht nur zu ertragen sind. Eine Möglichkeit das Schicksal mitzubestimmen.

Claudia Salach
Lörrach, 60 Jahre
Die Würde des Menschen ist unantastbar – bis in den Tod. Zu meinem selbstbestimmten Leben gehört selbst zu entscheiden, wann es für mich nicht mehr würdevoll ist.

Ursula Weber
Bad Orb, 68 Jahre
Mein Mann wurde mit nicht mehr therapierbarem Krebs vor mittlerweile 16 Jahren aus der Klinik zum Sterben nach Hause geschickt. Ich habe ihn vier Monate begleitet und mit ihm gelitten. Nun habe ich selbst verschiedene Krankheiten und möchte meinen „Suizid” bestimmen, einen Leidensweg beenden.

Ulrike Fuchs
Hannover, 61 Jahre
Ich bin so dankbar, dass es diesen Weg für meinen Mann gab und ich ihn begleiten durfte. Wie grausam wäre es für uns beide gewesen, hätte er sein Krebsleiden bis zum Ende erleiden müssen. Ich kann das Leben jetzt mehr genießen, da ich weiß, dass es am Ende auch für mich einen friedlichen Weg geben wird.

Ulrike Both
Frankfurt am Main, 70 Jahre
Selbstbestimmt leben und selbstbestimmt sterben können gehören für mich untrennbar zusammen. Das sollte weder durch die Politik noch die Kirche erschwert oder eingeschränkt werden.

Sabine Hefter
Nürnberg, 66 Jahre
Ich habe meine Eltern und meinen Mann begleitet bis zum Schluss – ohne selbstbestimmtes Sterben. Es gibt mir Sicherheit, zu wissen, dass Sterben auch würdevoll und selbstbestimmt möglich ist. Danke DGHS!

Manfred Schulten
Nürnberg, 84 Jahre
Die Möglichkeit, mein Leben unter bestimmten Umständen selbstbestimmt und ärztlich begleitet zu beenden, gibt mir Kraft und Zuversicht für meinen letzten Lebensabschnitt und nimmt mir die Angst vor einem qualvollen oder würdelosen Dasein.

Manuela Vogel
Essen, 66 Jahre
Seit meinen 29. Lebensjahr beschäftige ich mich mit dem Thema Freitodbegleitung. Mir war immer klar, dass ich mein Ende selbst bestimmen möchte. Dass die DGHS einem diese Möglichkeit bietet, ist für mich eine unglaubliche Beruhigung und schenkt mir noch mehr Lebensfreude, als ich ohnehin schon habe.

Gabriele Holland
Haag, 75 Jahre
Ich habe eine unheilbare Krankheit. Deshalb würde es mich sehr beruhigen, dass ich selbst bestimmen kann, mein Leben zu beenden.

Maria Bientz
Hannover, 93 Jahre
Ich bin jetzt 93 Jahre alt und bin noch sehr aktiv und hoffe, noch sehr viele Jahre zu leben. Aber wenn mir das Leben zur Qual wird, ist es mir wichtig, ärztlich beim Freitod begleitet zu werden.

Hayo Habben
Hannover, 76 Jahre
Da ich mein Lebensende selbst bestimmen möchte, ist die Arbeit von DGHS für mich sehr sinnvoll und wichtig.

Gisela Meyer
Hannover, 62 Jahre
Ich finde es tröstlich für mich, dass ich die Option habe, selbstbestimmt und ärztlich begleitet zu werden, wenn ich den Zeitpunkt, zu sterben, für mich als gekommen sehe.

Susi Krause
Enger, 90 Jahre
Seit 1985 bin ich Mitglied der DGHS. Anlass meines Beitritts war eine Krebserkrankung einer Cousine. Sie kämpfte jahrelang gegen diese Krankheit – bis zum bitteren Ende. Damals war mir klar, dass ich für mich so einen Leidensweg abkürzen möchte. Ich verfolge mit Dankbarkeit, wie die DGHS meine Interessen vertritt. Es ist für mich eine große Beruhigung, Mitglied dieser Gesellschaft zu sein.

Elke Bludau
Neuss, 65 Jahre
Als Künstlerin ist Gestaltung meine Art, in der Welt zu sein. Zum Leben gehört auch das Sterben – und seine Gestaltung, soweit dies möglich ist. Ich möchte am Ende die Wahl haben. Dank der DGHS werden Diskurse angestoßen und Wahlmöglichkeiten eröffnet.

Wiebke Weiland
Hildesheim, 55 Jahre
Ich bin seit mehr als 3 Jahren an Post Covid mit ME/CFS erkrankt und mein Zustand verschlechtert sich sukzessive. Aber ich versuche durchzuhalten, bis es endlich wirksame Medikamente gibt. Allerdings habe ich große Angst vor einer weiteren Verschlechterung. Daher bin ich Mitglied bei der DGHS geworden. Damit ich einen Notausgang habe, wenn mein Zustand gänzlich unerträglich werden sollte. Dass ich diesen Notausgang habe, ermöglicht es mir, weiter durchzuhalten. Ohne diesen Notausgang würde ich mein Leben jetzt beenden, solange ich das noch kann, und nicht weiter durchhalten.

Marcel Retzek
Berlin, 71 Jahre
Mein ganzes Leben habe ich selbstbestimmt gestaltet und gelebt, und so soll es auch bis zu meinem irdischen Ende bleiben. Gerade als Krebspatient bin ich dankbar, dass mich die DGHS auf meinem letzten, selbstbestimmten Weg begleitet.

Thomas Bock
Sipplingen, 49 Jahre
Meine Frau und ich hatten geplant, unser Lebensende später gemeinsam zu erfahren. Aufgrund einer kurzen Krankheit hat sich meine Frau das Leben genommen. Ich bin froh, dass ich durch die DGHS entscheiden kann, ob und wann ich den Zeitpunkt selber für gekommen sehe, selbstbestimmt aus dem Leben zu gehen und so meine Frau und unsere gemeinsame Entscheidung zu respektieren.

Sonja Stephan
Karlsruhe, 54 Jahre
Ich hätte meiner Mutter gerne die Gnade des selbstbestimmten Sterbens ermöglicht, doch man hat ihren Willen lange überhört. Ich will nicht dem Willen anderer ausgeliefert sein, mich am Leben zu erhalten, und bin daher beruhigt zu wissen, dass es diese Option für mich gibt, in Würde sterben zu dürfen. Für mich ist es ein Menschenrecht der Freiheit und Würde.


























Samuel Ilisei
Nürtingen, 35 Jahre
Ich bin seit fünf Jahren an einer sehr schweren Form von ME/CFS erkrankt. Die Krankheit hat mir Schritt für Schritt mein Leben genommen und mich vollständig ans Bett gebunden. Es gibt in mir noch den Wunsch zu leben, aber zugleich ist es oft eine große Qual, diesen Zustand Tag für Tag auszuhalten. Gerade deshalb bedeutet mir die Mitgliedschaft in der DGHS sehr viel. Die Hoffnung, dass es einen würdevollen, selbstbestimmten Weg geben kann, wenn die Grenze des Erträglichen erreicht ist, schenkt mir ein Stück inneren Frieden. Diese Sicherheit hilft mir paradoxerweise weiterzumachen.

Monika Bodamer
Lenzkirch Kappel, 69 Jahre
Meine Mutter ist selbstbestimmt und würdevoll verstorben. Meine Schwester und ich sowie jeweils unsere Partner waren beim letzten Atemzug dabei. Ein friedvoller Abschied in Liebe und Würde ist vielen Menschen zu wünschen. Die Betreuung durch Jurist und Arzt können wir nur begrüßen. Menschlich, einfühlsam und mit soviel Würde von der Welt in den eigenen 4 Wänden abtreten zu dürfen war für meine Mutter ein „schöner Tod". Wir, die Hinterbliebenen, konnten dabei sein. Für alle ein sehr gutes Gefühl.

Gisela Brandt
Freiburg, 76 Jahre
Es ist so beruhigend zu wissen, da gibt es eine Gemeinschaft, die in Würde sterben lässt ohne besserwissende Hinterfragung. Ich mag diese Arroganz gegenüber „dem Anderen" nicht.

Antje Schulze-Johns
Seevetal, 74 Jahre
Ich leide seit 2 Jahren an einer chronischen lymphatischen Leukämie. Mir ist die Angst vor dem Ende genommen worden, seitdem ich mich entschieden habe, Mitglied der DGHS zu werden. Jetzt kann ich beruhigt in die Zukunft schauen.

Irmgard Bschierl
Nürnberg, 79 Jahre
Mein Mann hat in drei Wochen seinen 18. Todestag. Wenn es die Möglichkeit, selbstbestimmt zu sterben, damals schon gegeben hätte, wäre das eine große Erleichterung für ihn gewesen. Das war schon meine zweite Erfahrung mit diesem Thema, denn 20 Jahre davor wäre meine Mutter bald daran gestorben, als sie meinen Vater zwei Jahre gepflegt hat. Bei den heutigen Gegebenheiten, was Pflege anbetrifft, bin ich froh, dass es die DGHS gibt.

Hans Kolb
Schliersee, 61 Jahre
Mein Vater hat im Jahr 2020 im Alter von 93 Jahren den Weg des begleiteten Freitods gewählt – das wegweisende Urteil war da erst ein paar Monate alt. Sein Tod war ein sehr würdevoller Abgang, den er schon länger geplant hatte. Damit konnte er als stets wacher Geist sein jahrelanges körperliches Leiden selbst beenden. Bis zuletzt wurde es ihm aber nicht leicht gemacht. Ich weiß nicht mehr, wie viele Gespräche und Unterschriften er zu leisten hatte. Diese Hürden sind richtig, Schnellschüsse und Missbrauch sind damit ausgeschlossen.

Claudia Delorme
Hamburg, 62 Jahre
Ich liebe das Leben, solange es für mich Lebensqualität hat. Es beruhigt mich sehr, dass ich selbstbestimmt und würdevoll gehen darf, wenn das Leben zur Qual wird. Dies ist sehr individuell zu bewerten.

Rita Kamprad-Strothoff
Ottersberg, 69 Jahre
Meine Mutter und mein Bruder wollten sich nicht in das „Schicksal ihres Leides” ergeben und haben sich suizidert. Ich möchte mir einen anderen Weg offenhalten.

Micaela Pressberger
Kerschenbach, 65 Jahre
Einer meiner Patienten beendete sein Leben, indem er sich aus einem Fenster im 5. Stock fallen ließ. Diese Art, aus dem Leben zu gehen, finde ich höchst unwürdig. Ich hatte eine Tochter, die mit einer neuromuskulären Erkrankung geboren wurde. Ihr Leben dauerte 2,5 Jahre. Ich hätte keinem Haustier eine vergleichbare Qual zumuten dürfen – meinem Kind durfte und konnte ich nicht helfen. Das sind Gründe, die mich dazu brachten, freiwillige Alternativen zu finden: die DGHS!

Götz Dyckerhoff
Aachen, 83 Jahre
Meine kranke Schwester hat mit 88 beschlossen, ihr Leben zu beenden. Das Wochenende vor dem Termin verbrachte sie mit den Enkeln. Am Termin selbst waren ihre drei Kinder dabei. Geistig klar, gab sie jedem einen Rat und verabschiedete sich von der Welt. Ich hoffe, Ähnliches gelingt mir auch.

Dr. Renate Ellinger
Jena, 62 Jahre
Die Möglichkeit, selbstbestimmt, sicher, qualfrei und würdevoll gehen zu können, gibt mir die Kraft, die Herausforderung unablässiger Schmerzen täglich neu anzunehmen.

Petra Henrich
Müncheberg, 71 Jahre
Ich bin froh und dankbar, in einem Land zu leben, in dem selbstbestimmtes Sterben endlich legal geworden ist.

Marlis Wein
Erlangen, 80 Jahre
Dass es diese Möglichkeit auch in Deutschland gibt, in Würde selbstbestimmt zu sterben, beruhigt mich. Das war der Grund für mich, Mitglied zu werden. Mein Mann hatte leider keine Zeit, sich bei der DGHS anzumelden, der Krebs war schneller!

Ulfert Krahe
Berlin, 82 Jahre
Ich habe meine Mutter jahrelang im Altersheim besucht und gesehen, wie sie immer unzufriedener wurde. Über ihren Tod sagte sie: „Wenn der Herrgott es entscheidet, werde ich sterben.” Sie war gläubige Christin, sie ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Als Atheist gibt es für mich keinen Gott, der mein Leben bestimmt. Ich treffe meine Entscheidungen selber. Zusammenfassend möchte ich sagen: Ich möchte bis zuletzt selbstbestimmt leben. Wenn ich die Dinge des Lebens, die mir Freude bereiten – Gitarre spielen, wandern, Freunde besuchen etc. – nicht mehr ausführen kann, möchte ich sterben.

Gaby Wulf
Oxnard, California USA, 68 Jahre
Meine Mutter war schon seit mehreren Jahren lebenssatt. Da es die Möglichkeit des assistierten Suizids noch nicht gab, sah sie sich im Alter von 88 Jahren gezwungen, selbst einen Schlussstrich zu ziehen – völlig allein, ohne sich von ihrer Familie verabschieden zu können und ohne zu wissen, wie qualhaft das Sterben sein würde. Diese Vorstellung verfolgt mich seit Jahren. Ich hoffe, dass mir selbst diese Tortur erspart bleibt, wenn ich beschließe, dass es Zeit ist, mich vom Leben zu verabschieden.

Eleonore Elkemann-Reusch
Mettmann, 86 Jahre
Ich habe meinen Mann 5 Jahre im Rollstuhl erlebt und ein Jahr als Liegendpflegefall mit vielen Krankheiten gepflegt. Ich habe seine Verzweiflung, seine Ängste und das Flehen um Erlösung bis an meine eigenen Grenzen ertragen müssen. Es war zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich, trotz all meiner Bemühungen in Deutschland, ihm zu helfen. Ich habe mich nach seinem elenden Sterben sofort als Mitglied bei der DGHS angemeldet und seitdem lebe ich mein Alter unbeschwert und erleichtert. Ich hoffe sehr, dass da nicht wieder eine Änderung zu unserem Nachteil erfolgt. Wir haben wahrlich andere Probleme aktuell in Deutschland

Jutta Tesseraux
Darmstadt, 88 Jahre
Seit über 20 Jahren bin ich Mitglied bei der DGHS. Ein schwerer Schicksalsschlag hat mich dazu bewogen und mir gezeigt, dass erlittene Unfälle auch eine lange Leidenszeit bedeuten können, wenn man nicht sofort davon erlöst wird. Damals war dieser Schritt zum begleiteten Lebensende noch nicht möglich, aber als Mitglied habe ich die Hoffnung, dass es einmal möglich sein wird, nicht aufgegeben.

Sylke Schmidt
Osnabrück, 65 Jahre
Ich bin sehr froh, dass es die Möglichkeit gibt, selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. Mein Vater hat sich bis zu seinen Tod jahrelang mit dem Krebs gequält. Meine Mutter, 95 Jahre alt, lebt seit Jahren dement in einem Pflegeheim. Das möchte ich mir und meinen Angehörigen ersparen.

Ulrich Beck
Kempten, 84 Jahre
Meine Ehefrau ist nach langer Krankheit verstorben. Bereits vor dem Tod war es mein Wunsch, meiner Frau zu folgen. Ich kann mich nur noch mit einem Rollator bewegen, längere Strecken zu gehen sind kaum möglich, ich erledige viele Arbeiten im Rollstuhl. Der Tod meiner Frau hat mich zerstört und ich habe nicht mehr den Willen und auch nicht die Kraft mehr, meine gesundheitlichen Probleme in Angriff zu nehmen.

Hedwig Buresch
Oberhaching, 79 Jahre
Gut dass es die DGHS gibt. Ich hoffe, eine Gesetzgebung macht nicht irgendwann Probleme, und man kann warten, bis es wirklich unerträglich wird. So wird sogar Leben verlängert.

Rita & Ulrich Riegelmann
Kiel, 82 & 87 Jahre
Wir sind dankbar für das Verfassungsgerichtsurteil, das es der DGHS ermöglicht, sterbewilligen Menschen ein würdiges, selbstbestimmtes Ende nach einem gerichtsfesten Konzept zu ermöglichen. Der Staat sollte sich nicht einmischen, dessen Entscheidungsträger sind fast alle viel zu jung.

Sabina Trooger Benestante
Berlin, 71 Jahre
2025 ist mein Mann mit Hilfe der DGHS in den Freitod gegangen. Vierzig Jahre lang war er der Mittelpunkt meines Lebens. Mein Mann war Agnostiker und ich bin Mitglied einer methodistischen Gemeinde. Meine Pastorin hatte noch nie mit einem assistierten Freitod zu tun gehabt, aber sie lotete die Tiefe ihrer Glaubenskraft aus, akzeptierte unsere Entscheidung und begleitete uns liebevoll. Inzwischen erkenne ich den gewaltigen Unterschied zwischen mir und anderen Hinterbliebenen, deren geliebte Menschen ohne die Hilfe der DGHS leiden und sterben mussten. Denn ich habe keinen Hader – weder mit Gott, noch mit dem Schicksal, noch mit den Ärzten. Was für eine Freiheit, auch für mich. Danke an die DGHS!

Heike Galensa
Berlin, 62 Jahre
Mein Lebensgefährte war lebenssatt und hat deshalb den Weg der assistierten Freitodbegleitung für sich gewählt. Es fiel mir sehr schwer, ihn gehen zu lassen. Und doch akzeptiere ich seinen freien Willen und bin froh, dass dieser Weg auch mir offensteht.

Dagmar Tille
Bergisch Gladbach, 66 Jahre
Ein schöner Tod ist für mich ein ärztlich begleiteter Suizid zu einem Zeitpunkt meiner Wahl. Die luxuriöseste Betreung eines langwierigen Sterbens wäre für mich eine Qual.
























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