Freispruch

Ein Arzt der Medizinischen Hochschule Hannover ist vom Vorwurf des Mordes und der aktiven Sterbehilfe in drei Fällen freigesprochen worden. Wie u.a. der NDR berichtete, hatten neben den Verteidigern zuletzt auch die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage vor dem Landgericht Hannover für Freispruch plädiert. Für seine Zeit in Untersuchungshaft soll der Arzt entschädigt werden (Az.: 39 Ks 5/26). Im Mai 2019 war er als Notarzt zu einer 82-Jährigen gerufen worden. Die Anklage hatte ihm vorgeworfen, er habe versucht, die Frau mit Medikamenten zu töten. In den anderen Fällen ging es um Patienten, die auf der Intensivstation behandelt wurden. Ein 20-Jähriger starb im Juni 2020, außerdem ging es um einen 71-Jährigen, der im März 2025 starb. In ihrer Urteilsbegründung sagte die Richterin, der Mediziner habe "palliativ und symptombezogen" gehandelt und durch die Gabe von Medikamenten Schmerzen gelindert, so die Urteilsbegründung.

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