Statistik in der EU

Mehr als 48.000 Einwohner der EU sind im Jahr 2023 durch Suizid ums Leben gekommen, wie aktuelle Daten von Eurostat zeigen. Diese Zahl sinkt seit etwa zehn Jahren langsam. Das entspricht einer standardisierten Sterberate von 10,4 Todesfällen je 100.000 Menschen. 2022 lag sie noch bei 10,6, 2013 bei 12,2.
Die meisten Suizide je 100.000 Einwohner verzeichneten Litauen (18,8), Slowenien (16,4) und Ungarn (16,1). Besonders niedrige Quoten meldeten Zypern (3,5), Griechenland (4,3) und Malta (5,5). Die Suizidraten liegen bei Männern höher als bei Frauen. Im Jahr 2023 kamen auf 100.000 Männer 16,9 Suizide, auf 100.000 Frauen dagegen nur fünf. Männer stellten 76,4 % aller Suizidtoten in der EU. Der Anteil reichte von 70,2 % in den Niederlanden bis 90,3 % in Malta. Übrigens: Bei der organisierten Suizidhilfe ist dagegen der Frauenanteil deutlich höher.

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