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Häufig gestellte Fragen

Täglich erreichen uns Fragen allgemein zu unserer Organisation, aber auch ganz konkrete und praktische Fragen. Wir haben Ihnen an dieser Stelle einige zusammengestellt. Zur Beantwortung der einzelnen Fragen klicken Sie im Folgenden bitte auf diese, um entsprechende Antworten zu erhalten.


Falls Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, sind wir natürlich auch weiterhin persönlich für Sie da.

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Das kommt darauf an. Die Äußerung, „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ zu wünschen, enthält für sich genommen keine hinreichend konkrete Behandlungsentscheidung und könnte unbeachtet bleiben. Aber: Formulare der DGHS-Patientenschutz- und Vorsorgemappe, die seit Ende 2011 von der DGHS angeboten werden, sind ausreichend präzise im Sinne der BGH-Vorgabe. Ältere Verfügungen (vor November 2011) sollten aber überprüft und ggf. erneuert werden. Unsere aktuelle Patientenschutz- und Vorsorgemappe von 2019 finden Sie hier.

Die DGHS will die Situation von chronisch-, unheilbar- oder schwerstkranken Patienten verbessern. Sie trägt durch Information und Aufklärung der Ärzte, des Pflegepersonals, der Angehörigen und Betroffenen dazu bei, dass diese sensibler für die Fragen am Lebensende werden. Im engeren Sinne ist die DGHS Patientenschutzorganisation, weil sie ihre Mitglieder schützt und unterstützt. Dann schaltet sie sich bei Bedarf auch direkt in Verhandlungen mit Krankenhäusern ein, um dem Willen des Betroffenen Geltung zu verschaffen. Mit ihrem umfangreichen Vorsorge- und Informationsangebot setzt sich die DGHS auch aktiv für Prävention und eine frühzeitige Absicherung von Patienten im Notfall (auch in jungen Jahren) ein.

Die DGHS bietet die Durchführung von Freitodbegleitungen nicht an. Wer dies wünscht, müsste seinen Arzt, einen privaten Bekannten oder eine Sterbehilfe-Organisation in der Schweiz kontaktieren. In der Bundesrepublik Deutschland sind einem selbstbestimmten Todeswunsch enge Grenzen gesetzt. Die Beihilfe zur Selbsttötung ist mit dem ab 2016 geltenden „Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Hilfe zur Selbsttötung“ (§ 217 StGB) strafbar geworden, sofern sie geschäftsmäßig, also auf Wiederholung angelegt stattfindet, selbst wenn keine Gewinnerzielungsabsicht damit verbunden ist. Für Angehörige bleibt die Hilfe, sofern sie ein Einzelfall bleibt, grundsätzlich straffrei, jedoch kann, wenn der Freitodwillige bewusstlos geworden ist, die sogenannte „Garantenpflicht“ von Ärzten, Verwandten und Ehepartnern (d. h. z. B. der eine Ehegatte ist verpflichtet, dem anderen in Gefahr beizustehen) bzw. die „unterlassene Hilfeleistung“ (wenn der Suizident bewusstlos aufgefunden wird) zum Tragen kommen. Es sei denn, der Sterbewillige habe sie schriftlich von ihrer Garantenpflicht entbunden. Unterlassene Hilfeleistung kann laut Gesetz mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden.
Dagegen entspricht die von der DGHS oft veranlasste Durchsetzung der hinterlegten Patientenverfügung i.d.R. dem Tatbestand der passiven Sterbehilfe (= Behandlungsabbruch oder Nicht-Einleiten einer noch möglichen, aber nicht gewollten Behandlung). Dieser ist legal, selbst wenn damit aktives Tun (z. B. durch Abschalten von Maschinen) verbunden ist, sofern er dem Willen des Patienten entspricht (Grundsatzurteil des BGH vom 25.06.2010).

Die DGHS kann aus rechtlichen Gründen bei der Beschaffung von Medikamenten nicht behilflich sein. Der Versand oder Verkauf von Medikamenten oder anderen Mitteln ist in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund des Arzneimittelgesetzes, der Gefahrenstoffverordnung und einschlägiger Gesetze und Vorschriften zur Gewerbeordnung einem Verein wie der DGHS nicht gestattet. Auch vertreibt die DGHS keine Informationsbroschüren, in denen Medikamente für einen Suizid aufgeführt wären.

Als älteste Patientenschutzorganisation Deutschlands wissen wir, welche gesetzlichen, formalen und auch organisatorischen Rahmenbedingungen zu beachten sind, damit Ihrer Willensverfügung tatsächlich Folge geleistet werden kann. Die rechtswirksamen Patientenverfügungen der DGHS bewähren sich bereits seit fast 4 Jahrzehnten. Über die Jahre hinweg haben wir sie kontinuierlich weiterentwickelt und mit optionalen Zusatzformularen versehen.

Es können auch eigene Patientenverfügungen bei der DGHS hinterlegt werden. Wir weisen aber darauf hin, dass sich die DGHS juristisch ausschließlich für DGHS-eigene Patientenverfügungen einsetzen kann. Die Patientenverfügung der DGHS wird regelmäßig juristisch auf ihre Aktualität hin überprüft. Die Formulierungen in der Patientenverfügung sind aus langjähriger Erfahrung heraus entstanden und dienen dazu, das Selbstbestimmungsrecht des Betroffenen zu stärken. Die DGHS gewährt jedem Mitglied, nach Maßgabe der vom Präsidium und der DGHS-Hauptversammlung festgelegten Rahmenvoraussetzungen, Rechtsschutz bei Nichtbeachtung des in der Patientenverfügung niedergelegten Willens.

Selbstverständlich! Um sich vor sterbensverlängernden Maßnahmen zu schützen, ist es wichtig, in gesunden Tagen eine Patientenverfügung auszufüllen. Die DGHS bietet ihren Mitgliedern dazu eine Patientenschutz- und Vorsorgemappe an, die Patientenverfügungen, Betreuungsverfügungen, Demenzverfügungen und Vorsorgevollmachten enthält. Selbstverständlich setzt sich die DGHS für die Durchsetzung der Patientenverfügung für ihre Mitglieder ein. Die DGHS gewährt jedem Mitglied, nach Maßgabe der vom Präsidium und der DGHS-Hauptversammlung festgelegten Rahmenvoraussetzungen, Rechtsschutz bei Nichtbeachtung des in der Patientenverfügung niedergelegten Willens. Sobald wir Kenntnis von der Nichtbeachtung erlangen, setzen wir uns in der Regel zuerst mit dem betreffenden Krankenhaus und den behandelnden Ärzten auseinander. Sollte der Wille des DGHS-Mitglieds dann immer noch nicht eingehalten werden, so setzen wir uns mit einem Rechtsanwalt in Verbindung, der die Durchsetzung mit Nachdruck verfolgt. Die Patientenverfügung ist eine Willensverfügung, die auch behandelnde Ärzte bindet! Kein Patient darf gegen seinen Willen behandelt werden. Eine Behandlung gegen den Willen des Patienten kann gemäß Strafgesetzbuch (StGB) als Körperverletzung geahndet werden.

Rein rechtlich gesehen gilt eine alte Patientenverfügung (PV) zwar immer noch, die Chancen, sie gegen Widerstand durchzusetzen, sind aber weitaus geringer. Denn neue gesetzliche Möglichkeiten und Erkenntnisse sollten genutzt und umgesetzt werden. Im Gegensatz zu sehr alten DGHS-Patientenverfügungen  haben neue Verfügungen den Zusatz, dass sie nicht nur für den Sterbeprozess ausgerichtet sind, sondern auch bei schwerer Krankheit, schwerem Unfall, schwerem Gebrechen oder Siechtum gelten. Außerdem ist in sehr alten Verfügungen z.  B. die Magensonde nicht erwähnt. Dies sind alles ergänzende Punkte, die es Ihrem Bevollmächtigen und uns erleichtern, im Notfall Ihren Willen noch besser durchzusetzen.

Die DGHS kann nicht als Bevollmächtigter eingesetzt werden. Als Bevollmächtigter muss eine Person namentlich (natürliche Person) genannt sein oder ein darauf spezialisierter Betreuungsverein.

Ein Bevollmächtigter kann jedermann sein. Sie sollten einer vertrauten Person wie zum Beispiel einem nahen Angehörigen wie Ehepartner, erwachsene Kinder, Geschwister – einem guten Freund oder Bekannten – eine Vollmacht erteilen, damit dieser in Zweifelsfragen entscheiden kann, wenn Sie sich selbst nicht mehr äußern können. Sie können für die Suche nach einer geeigneten Person auch gerne die DGHS-Bevollmächtigtenbörse nutzen. Wir empfehlen auch, Gesprächskreise, Seminare und Vorträge der DGHS zu besuchen, um auf diese Weise Gleichgesinnte zu treffen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, regelmäßig Kontakt zu halten und – vielleicht auch auf Gegenseitigkeit  – einen Bevollmächtigten zu finden. In unserer Verbandszeitschrift können Sie kostenfrei eine Anzeige im „Dialog unter Mitgliedern“ schalten. Des Weiteren können wir empfehlen, sich an einen Betreuungsverein zu wenden,  um sich dort beraten zu lassen und eventuell auf diesem Wege einen Bevollmächtigten zu finden. Rechtsanwälte übernehmen auch Bevollmächtigungen, die allerdings kostenpflichtig sind. Der Hausarzt ist oft nur im Einzelfall dazu bereit, als Bevollmächtigter eingesetzt zu werden.

Dieses anspruchsvolle Projekt ist ganz neu und soll 2016 starten. Wir schaffen einen Adressenpool von möglichen Bevollmächtigten. Zum einen befindet sich die Bevollmächtigtenbörse auf der DGHS-Webseite im Internen Mitgliederbereich. Menschen ohne Computer können telefonisch oder schriftlich in der DGHS-Geschäftsstelle nach einem Bevollmächtigten fragen. Für dieses Projekt suchen wir Mitglieder, die sich für andere Menschen als Bevollmächtigte zur Verfügung stellen wollen. Die späteren Bevollmächtigten sollen neben Lebenserfahrung, Empathie, Durchsetzungsfähigkeit und Gesundheit auch die Bereitschaft mitbringen, sich für diese Aufgabe entsprechend aus- und weiterbilden zu lassen. Bei Interesse daran wenden Sie sich gerne an unsere Geschäftsstelle, info[at]dghs.de oder Tel. 030 / 21 22 23 37-0.

Eine PV gilt unbegrenzt, bis sie widerrufen oder durch eine neuere Verfügung ersetzt wird. Ein Widerruf ist auch formlos, z. B. durch mündliche Willenserklärung oder Kopfschütteln, möglich.

Die Aktualisierung einer Patientenverfügung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Wir empfehlen aber in regelmäßigen Zeitabständen von ca. zwei Jahren, mit Unterschrift und aktuellem Datum die Patientenverfügung zu aktualisieren. Damit werden etwaige Zweifel schon im Vorfeld ausgeräumt. In unserer Patientenschutz- und Vorsorgemappe besteht die  Möglichkeit, regelmäßig mit Datum und Unterschrift eine Aktualisierung der Patientenverfügung vorzunehmen. Haben Sie Ihre PV bei der DGHS hinterlegt, können Sie auch formlos eine datierte Bekräftigung (z.B. „Ich stehe nach wie vor zu meiner PV vom….) schreiben, die wir dann zu Ihrer hinterlegten Verfügung legen.

Der Notfall-Ausweis ist eine praktische Karte im Scheckkartenformat. Durch diesen einzigartigen Service können Ihre Willensverfügungen weltweit und rund um die Uhr im Internet abgerufen werden. Mit den auf dem Notfall-Ausweis angegebenen Login-Daten (Benutzer und Kennwort) können Ärzte, Krankenhäuser und Angehörige auf die in der DGHS-Zentrale für Patientenschutz hinterlegten und eingescannten Verfügungen zugreifen. Für den Datenschutz sorgt ein individueller Zugangs-Code zu Ihrer Patientenverfügung.

Eine Freitodverfügung dient zur Absicherung von Angehörigen, Bekannten und Ärzten. In der Freitodverfügung erklärt der Suizident, dass sein Freitod keine Verzweiflungshandlung, sondern der Ausdruck seines freien Willens und das Ergebnis längerer Überlegungen war. Dritte werden in dieser Erklärung von der Garantenpflicht freigestellt. Eine solche Freitodverfügung ist Bestandteil unserer Patientenschutz- und Vorsorgemappe.

Ja. Die DGHS bietet auch Nicht-Mitgliedern an, Ihre Verfügungen zu hinterlegen und einen Notfall-Ausweis dafür zu erhalten. Dafür berechnen wir Nicht-Mitgliedern eine jährliche Bearbeitungsgebühr von 25 Euro.

Nein, die DGHS übernimmt keine Betreuung.

Nein. Das Gesetz sieht eine notarielle Beglaubigung nicht vor, gleichwohl bieten viele Notare diese Möglichkeit kostenpflichtig an.

Ja. Die DGHS ist ein gemeinnütziger Verein. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar. Für Spenden bis zur Höhe von 200 Euro genügt der Kontoauszug, für höhere Beträge stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbestätigung aus.

Die Verfügungen sind auf einem DGHS-eigenen Server, der speziell gesichert ist, gespeichert und sind somit vor Hacker-Angriffen geschützt.

Die beste Werbung ist die Weiterempfehlung durch Sie als Mitglied. Sprechen Sie mit Ihrer Familie und Bekannten und Verwandten über Ihre Erfahrungen mit der DGHS. In der HLS finden Sie auch den Hinweis auf ein kleines Werbegeschenk. Falls Sie in Ihrer Heimatstadt eine Informationsveranstaltung oder einen Straßenstand planen, um die DGHS bekannter zu machen, hilft Ihnen unsere Pressestelle gern mit entsprechenden Ratschlägen weiter.
Sie können aber auch gerne unsere neue Selbstdarstellungsbroschüre „Mein Ende gehört mir! Angebote und Ziele rund um Patientenverfügung und selbstbestimmtes Sterben“ sowie unser „Unterstützerblatt“, mit dem wir Unterschriften von Nicht-Mitgliedern sammeln, die unsere DGHS-Ziele gutheißen, an Interessierte verteilen. Die Geschäftsstelle sendet Ihnen kostenfrei und postalisch (oder per E-Mail) gerne Exemplare zu.

Wir empfehlen, den Notfall-Ausweis genauso so wie die Krankenversicherungskarte stets im Portmonee bei sich zu führen. Damit erhöht sich die Chance, dass dieser wichtige Ausweis bereits bei der Ankunft im Krankenhaus gesehen wird.

Die DGHS steht Ihnen in solchen Fällen bei, bitte kontaktieren Sie uns in einem solchen Fall frühestmöglich.

Leider nein, da sich bislang nur wenige Ärzte öffentlich zu einer Hilfeleistung beim selbstbestimmten Sterben bekennen.

Nein, die DGHS kann Ihnen darüber keine Auskunft geben.

Nein. Eine solche Hinterlegung ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Zudem wird nur registriert, DASS eine Patientenverfügung vorliegt, nicht jedoch der Inhalt. Den vollen Wortlaut sehen Ihre behandelnden Ärzte im Internet nur, wenn Sie die Möglichkeit der Hinterlegung bei der DGHS und einen Notfall-Ausweis beantragt haben.

Bitte überprüfen Sie zunächst, in welchen Bereich Sie sich einloggen möchten. Auf der DGHS-Homepage sind zwei Möglichkeiten vorgesehen, die unterschiedliche Zugangs-Voraussetzungen haben.

1. Log-In Service-Bereich: Der „Service-Bereich für Mitglieder“  bietet einen erweiterten Download-Bereich für Formulare an. Dazu melden Sie sich auf der Homepage an, vergeben einen Benutzernamen Ihrer Wahl und ein Passwort. Sobald unsere Mitarbeiter geprüft haben, dass Sie tatsächlich DGHS-Mitglied sind, erfolgt mechanisch (in der Regel am nächsten Werktag) die Freischaltung. Sie können Sich dann mit Ihrem Benutzernamen und dem Passwort, das nur Ihnen bekannt ist, einloggen. Bitte merken Sie sich also Ihr Passwort.

2. Log-In Notfall-Ausweis: Der andere Log-In-Bereich steht für Besitzer eines Notfall-Ausweises zur Verfügung. Dazu geben Sie bitte Ihre Mitglieds-Nummer (!) und das auf dem Ausweis notierte individuelle (von uns vergebene) Passwort ein. Sind Sie eingeloggt, können Sie und /oder Ihr behandelnder Arzt Ihre eingescannten Verfügungen im Wortlaut nachlesen.

Der rechtwirksame Patientenverfügung (PV) der DGHS bewährt sich bereits seit Jahren und dies auch schon lange, bevor es ein Patientenverfügungsgesetz (PVG) gab. Sie enthält Betreuungsverfügung und eine Vorsorgevollmacht für Heilbehandlung. Eine wichtige Besonderheit ist der Rechtsschutz, den die DGHS ihren Mitgliedern gewährt. Das bedeutet: Sollte es wider Erwarten Schwierigkeiten bei der Durchsetzung geben, setzt sich die DGHS ggf. auch mit Rechtsanwalt und vor Gericht für den Willen des Patienten ein.

Die DGHS bietet ihren Mitgliedern umfassenden Patientenschutz (inkl. Rechtsschutz), Sicherheit und Service. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mitglieder persönlich betreut und kompetent beraten werden.

Im Einzelnen sind das folgende Hilfen:
§    Mitglieder erhalten eine Patientenschutz- und Vorsorgemappe inklusive rechtswirksamer  Patientenverfügung.
§    Kostenfreie Hinterlegung und digitale Archivierung der Patientenverfügung bei der Zentrale für Patientenschutz.
§    Notfall-Ausweis im praktischen EC-Kartenformat für die Brieftasche und zum sofortigen und weltweiten Abruf der Patientenverfügung über das Internet.
§    Notfallaufkleber (in Deutsch und Englisch) für Personalausweis, Krankenkassenkarte, Reisepass usw.
§    Rechtsschutz für die Durchsetzung des Patientenwillens, im Zweifelsfall mittels Rechtsanwalt und vor Gericht.
§    Vierteljährliche Mitgliederzeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“ (HLS).
§    Hilfe gegen unbemerktes Sterben (Rückrufservice für Alleinstehende).

Ja, es gibt bundesweit ehrenamtliche Mitarbeiter der DGHS, die gerne beim Ausfüllen der Patientenverfügung (der DGHS) behilflich sind. Ein Verzeichnis dieser Ansprechpartner mit Telefonnummern findet sich in jeder Ausgabe der Verbandszeitschrift sowie im Internet unter www.dghs.de. Falls ein Besuch mit größerem Anfahrtsweg vereinbart wird, wird das DGHS-Mitglied gebeten, ggf. Fahrtkosten zu übernehmen. Einzelne Fragen können sicher auch bei dem Besuch eines DGHS-Gesprächskreises geklärt werden. Veranstaltungstermine finden sich ebenfalls in der Verbandzeitschrift und im Internet. Und natürlich stehen die Geschäftsstelle in Berlin und die Kontaktstellen für Auskünfte zur Verfügung.

Gehen Sie einfach über den Internet-Explorer ins Internet statt über Firefox oder einen anderen Browser. Der „Explorer“ erkennt von sich aus die ausfüllbaren PDF-Formulare. Bei Firefox müsste man ein Addon installiert resp. aktiviert haben, nämlich den adobe acrobat reader.

Eine Patientenverfügung (PV) sollte schriftlich vorliegen, möglichst eine konkrete Krankheitssituation benennen und die daraus resultierenden Behandlungswünsche. Eine PV muss Name, Alter, Anschrift und evtl. Diagnosen des Patienten enthalten, möglichst den Hinweis auf einen Patienten-Bevollmächtigten und den Hinweis, wo das Dokument hinterlegt ist. Die DGHS empfiehlt, eine PV im Rahmen der DGHS-Patientenschutz- und Vorsorgemappe in mehreren Ausfertigungen zu erstellen und allen relevanten Personen (DGHS, Patienten-Bevollmächtigter, Arzt) jeweils ein Exemplar auszuhändigen.