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Hilfe gegen unwürdiges Zeitlupen-Sterben. Zum Tod von Reginald Crew

29.01.2003 (DGHS in Augsburg) - Zum Tod von Reginald Crew

Hilfe gegen unwürdiges Zeitlupen-SterbenEr lebte in England und wollte doch in der Schweiz sterben: Reginald Crew, der Brite, der an einer unheilbaren Nervenkrankheit - wie Diane Pretty - litt und deren Erstickungstod er nicht sterben wollte. 

Er entschied sich im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gegen ein nach seinem Verständnis unwürdiges Zeitlupen-Sterben und wählte die humane Abkürzung vorhersehbarer weiterer Leiden durch ein starkes Barbiturat, das ihn innerhalb weniger Minuten mit Hilfe der Schweizer Gesellschaft Dignitas sanft und für immer entschlafen ließ. 

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) kritisiert die Würdeverachtung, mit der in vielen Staaten - auch in Deutschland - entgegen Artikel 5 der Internationalen Menschenrechtskonvention immer noch der Wille geistig kompetenter Schwerst-kranker und Sterbender übergangen wird. 

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) mit knapp 40.000 Mitgliedern sowie zahlreichen Freunden und Förderern setzt sich für das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben ein.