Geschichte

Erhaltung der Menschenwürde

Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) wurde am 7. November 1980 in Nürnberg gegründet.
Seither setzt sich die DGHS auf vielfältige Weise dafür ein, den Menschen ein unerträgliches und sinnloses Leiden zu ersparen und ihnen auch beim Sterben ihre Menschenwürde zu erhalten. So war sie etwa die erste Organisation, die maßgeblich an der Entwicklung und Verbreitung von Patientenverfügungen in Deutschland mitgewirkt hat.

Die Anfänge der Patientenverfügung

Als die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) 1981 ihren  Mitgliedern erstmals Patientenverfügungen anbot, konnte sie anknüpfen an bereits bestehende Initiativen und Vorarbeiten. Die Idee einer schriftlichen  Willenserklärung zur Absicherung des Rechts auf ein menschenwürdiges und  selbst bestimmtes Sterben hatte in Deutschland bereits Fuß gefasst. Zugrunde lag der Gedanke, sich gegen eine sinnlos gewordene und nur der Verlängerung des Leidens dienende Lebensverlängerung im Sterben möglichst frühzeitig zu schützen. Dieser Gedanke kam in Deutschland etwa in den siebziger Jahren auf. Es gab verschiedene Vorläufer und Modelle aus dem In- und Ausland – und  natürlich Fallgeschichten wie z. B. die von Karen Ann Quinlan.
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2010 - 30 Jahre DGHS

Mit einem Festakt beging die DGHS am 13. November 2010 in Berlin ihr 30-jähriges Bestehen. Über wichtige Stationen und Ereignisse der DGHS-Geschichte informiert in übersichtlicher, geraffter Form eine chronologische Zusammenstellung.
Außerdem erschien anlässlich des 30-jährigen DGHS-Jubiläums ein sehr ausführlicher Rückblick auf die Vereinsgeschichte in der Verbandszeitschrift "Humanes Leben - Humanes Sterben", Sonderausgabe 2010/11.
...Chronologie
...HLS Sonderausgabe 2010/11