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Schicksal einer jungen Amerikanerin bewegt auch deutsche Medien

Es sind die Einzelschicksale, die für Schlagzeilen sorgen. Dieser Tage ist es die Ankündigung einer jungen todkranken Amerikanerin, an einem festgelegten Tag selbstbestimmt  durch assisitierten Suizid sterben zu wollen. Über die 29-jährige Brittany Maynard, die inzwischen keine Interviews mehr gibt, berichten viele Medien. Im Hochglanzmagazin „Closer“ (Ausgabe vom 22. Oktober) hatte DGHS-Präsidentin Elke Baezner dazu Stellung bezogen, in der „Zeit“ vom 30. Oktober wird das Oregon-Modell vorgestellt, das deutschen Parlamentariern als Vorbild dienen könnte. In zwei Wochen findet im Deutschen Bundestag eine erste Orientierungsdebatte zur Sterbehilfe statt.

In Erwartung einer „Sternstunde des Parlaments“

Fotos: Evelin Frerk

Am 16. Oktober wurde das in Berlin mit Spannung erwartete Eckpunktepapier zur Regelung der Sterbehilfe von der fraktionsübergreifenden Gruppe (Reimann/Hintze/Lauterbach) vorgestellt.
Ein Bild, das unvergessen bleiben wird: Sechs Politiker aus verschiedenen Fraktionen, friedvoll vereint. Und das auch noch beim Thema Sterbehilfe. Am Donnerstag (16. Oktober 2014) stellten im großen Saal der Bundespressekonferenz sechs Politiker aus CDU/CSU und SPD vor 50 neugierigen Journalisten ihr seit Wochen ausgebrütetes Eckpunktepapier zur Regelung der Sterbehilfe vor.
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„Mein Ende gehört mir! Für das Recht auf Letzte Hilfe“

Sterbehilfe-Kampagne mit prominenter Unterstützung gestartet

In der Woche vom 6.-11. Oktober fuhren rollende Großplakate durch Berlin und Frankfurt/Main, auf denen Prominente wie der Liedermacher Konstantin Wecker, der Schriftsteller Ralph Giordano, der Komiker Bernhard  Hoëcker und die Schauspielerinnen Eva Mattes und Petra Nadolny für das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende eintreten. Die Aktion ist Teil einer großangelegten Kampagne, die von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) initiiert wurde, um dem klaren Votum der Bevölkerung für das Recht auf Sterbehilfe in der Politik und der Ärzteschaft Gehör zu verschaffen.

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