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DGHS-Mitglied Robert Naegele gestorben

Mit Trauer und Dankbarkeit nimmt die DGHS Abschied von ihrem langjährigen VIP-Mitglied Robert Naegele. Der Schauspieler (bekannt aus "Derrick", "Tatort") und Mundart-Autor ist im Alter von 90 Jahren in München gestorben. Für die Ziele der DGHS, v. a. das Recht auf Selbstbestimmung bis zum Lebensende, hatte er sich auch schon mal in einer Anzeigenkampagne ("Zeit", im Jahr 2005) engagiert. Die Trauerfeier wird am 22. Januar im schwäbischen Ebershausen stattfinden.
...Anzeige in der Zeit

Abfuhr in Karlsruhe

Am 8. Januar veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung vom 21. Dezember 2015. Die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat  den beantragten Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den seit 10. Dezember 2015 gültigen § 217 StGB abgelehnt. Geklagt hatten vier Mitglieder des vom Gesetz betroffenen Vereins „Sterbehilfe Deutschland e.V.“, deren vom Verein bewilligte Freitodbegleitungen zurzeit nicht legal möglich sind.
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Neues Strafgesetz § 217 in Kraft

Ab dem 10. Dezember 2015 ist das neue Strafgesetz § 217 Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung) in Kraft. Das trotz massiver Proteste der DGHS und vieler anderer Organisationen und Persönlichkeiten am 6. November im Bundestag beschlossene Gesetz verhindert künftig die Tätigkeit von professionellen Sterbehelfern. Andere Formen der Sterbebegleitung sind von der verschärften Rechtslage unberührt.
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Bundestagsabstimmung

Nach der Abstimmung im Bundestag. DGHS-Präsidentin Elke Baezner: „Ich bin sehr enttäuscht und bedaure das Ergebnis. Für die Menschen in Deutschland wird die Situation durch ein solches neues Gesetz nicht einfacher.“ Zunehmend bleibe Sterbenskranken, falls sie ihr Leben selbstbestimmt beenden wollen, nur der Weg in die Schweiz. Es ist auch nicht auszuschließen, dass die Zahl der Brutalsuizide von Menschen, denen die palliativmedizinischen Hilfen nicht genügen, weiter zunimmt. ...mehr

Verbundenheit beim Thema Sterbehilfe

Am Freitag, dem 6. November, stimmt der Bundestag über eine mögliche gesetzliche Neuregelung zum Thema Suizidbegleitung ab. In den letzten Wochen und Monaten haben wir verstärkt die Abgeordneten aufgefordert, keinem Gesetzentwurf zuzustimmen, der die heute zulässigen Formen der Suizidbegleitung einschränkt oder verbietet. Die Kampagnenpostkarte "letzte Hilfe" lag auch in 81.000-facher Auflage dem Berliner Tagesspiegel (Dienstagsausgabe) bei.
In einer Pressekonferenz traten ebenfalls am Dienstag die Grünen-Abgeordnete Renate Künast und der Bundestagsvizepräsident Peter Hinze gemeinsam auf. Obwohl sie an bislang konkurrierenden Gesetzentwürfen mitgearbeitet haben, die zur Abstimmung vorliegen, wollen sie keinesfalls eine Strafrechtsverschärfung. Falls in den ersten beiden Abstimmungsrunden keine Mehrheit für eine liberale Regelung zustande kommt, rufen sie die Abgeordneten dazu auf, gegen eine Strafrechtsverschärfung zu stimmen. Damit soll erreicht werden, dass kein Gesetzentwurf die Mehrheit der Stimmen bekommt und die bisherige Regelung erhalten bleibt. Dann wäre die Suizidbeihilfe weiterhin straffrei.
...zur Postkartenaktion
...DGHS-Presse-Erklärung
...in der tagesschau

Das „Recht auf letzte Hilfe“: Protestpost für Politiker

Am Montag, dem 5. Oktober 2015, starteten wir (DGHS) gemeinsam mit der Humanistischen Union (HU) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) eine öffentlichkeitswirksame Aktion, die sich direkt an die Mitglieder des Deutschen Bundestags wendet. Es werden Postkarten in der Bevölkerung verteilt, auf denen die Möglichkeit des ärztlich assistierten Suizids vehement gefordert wird, wie es zwei Drittel der Deutschen wünscht.
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Kein Staatsanwalt am Sterbebett!

Zwei Monate vor der geplanten Abstimmung im Deutschen Bundestag über eine gesetzliche Einschränkung der Suizidhilfe legt das humanistische Bündnis am 3. September 2015 ein aktuelles Sechs-Punkte-Positionspapier vor.  Darin betonen die beteiligten Verbände, dass der Gesetzgeber von einer vorschnellen und in ihren Auswirkungen nicht hinreichend bedachten Kriminalisierung von Suizidhelfern absehen sollte.

...Das Sechs-Punkte-Positionspapier
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Verfassungswidrig! Bundestagsjuristen beanstanden vorliegende Gesetzentwürfe

Nach einem Bericht der Zeitung "Die Welt" sind drei der vier vorliegenden Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Das hat eine Begutachtung durch den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags ergeben. DGHS-Präsidentin Elke Baezner dazu: „Wir fühlen uns in unserer Auffassung bestärkt, dass eine Verschärfung des Strafrechts durch Pönalisierung der Suizidhilfe unangemessen und nicht wünschenswert ist. Ärzte und Patienten würden lediglich verunsichert, der Suizidtourismus in die Schweiz würde weiter anwachsen. Ein Verbot dieser letzten Hilfe kann in der Praxis gar nicht durchgesetzt werden und widerspräche völlig jedem Freiheitsrecht. Die jetzige liberale Rechtslage, die lediglich die „Tötung auf Verlangen“ (§ 216 StGB) unter Strafe stellt, darf nicht durch Kriminalisierung helfender Personen verschärft werden.“  

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Ideelle Unterstützer für die DGHS gesucht
Um in der Politik und öffentlichen Meinung noch stärker Präsenz zu zeigen, vor allem zu  demonstrieren, dass für viele Menschen das selbstbestimmte Sterben eine wichtige  Forderung ist, benötigen wir viele Unterstützer. Diese müssen nicht zwingend  DGHS-Mitglied sein. Daher bitten wir Nicht-Mitglieder herzlichst, dieses Blatt zu  unterschreiben.
Ja, ich unterstütze die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) mit meiner Unterschrift ideell, weil ich deren Ziele und den Einsatz für Selbstbestimmung bis zum Lebensende befürworte, gehe damit aber keine weiteren Verpflichtungen ein.
Als Dank dafür erhalte ich die DGHS-Mitgliederzeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“
(HLS) kostenlos zugeschickt (als PDF per E-Mail oder postalisch). Mir ist bewusst, dass ich keinen Anspruch auf Mitgliederleistungen der DGHS habe.

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