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Schweizer Ärzte halten Suizidbeihilfe für vertretbar

Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende ruft Bundes- und Landesärztekammern auf, standesrechtliche Verbote der Sterbehilfe abzuschaffen.
Eine gestern veröffentlichte Umfrage der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) führte zu folgendem Ergebnis:
Rund drei Viertel der antwortenden Ärztinnen und Ärzte finden ärztliche Suizidhilfe grundsätzlich vertretbar, gut ein Fünftel lehnt diese in jedem Fall ab. In Kombination mit der persönlichen Bereitschaft, Suizidhilfe zu leisten, können drei Grundhaltungen unterschieden werden.
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DGHS-Präsidiumsmitglied Volker Leisten live auf PHOENIX

Am Mittwoch von 10.45 Uhr bis 12 Uhr lautet das Thema auf PHOENIX "Sterbehilfe". Die Fragen der Sendung werden live von unserem Experten und Präsidiumsmitglied Volker Leisten beantwortet: "Wie können Angehörige vor Strafverfolgung geschützt werden? Soll organisierte Sterbehilfe zulässig sein, beispielsweise im Form von Sterbehilfevereinen? Wie kann die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase verbessert werden? Und welche Rolle spielt dabei die Verbesserung der Palliativmedizin?"
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DGHS verlieh Arthur-Koestler-Preis 2014

DGHS-Präsidentin Elke Baezner mit Ralph Giordano am Telefon.

Der Arthur-Koestler-Preis 2014 wurde am 14. November an den  Publizisten Dr. Ralph Giordano für sein Lebenswerk verliehen. Er selbst konnte wegen einer Erkrankung leider nicht persönlich anwesend sein, freute sich aber am Telefon über seine Ehrung.
Im Jahr 2014 gab es keine Ausschreibung des Arthur-Koestler-Preises.
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Ausgiebig und Emotional - Die Bundestagsdebatte zur Sterbehilfe

Wir waren mit unserem PR-Auto dabei und haben rund um den Reichstag unsere Meinung kundgetan.

Ungewöhnlich lange und emotional hat der Deutsche Bundestag heute diskutiert. Vier Stunden lang ging es um Sterbehilfe, präziser: um den assistierten Suizid und die Betreuung Sterbender. Endlich wird die Diskussion in die breite Öffentlichkeit getragen! Fast 50 Abgeordnete kamen zu Wort, die zum Teil aus persönlichen Erfahrungen berichteten. Auf Zwischenrufe aus dem Plenum wurde weitestgehend verzichtet. Der Bundestagspräsident Norbert Lammert sprach vom "vielleicht anspruchsvollsten Gesetzgebungsprozess dieser Legislaturperiode". Ein Gesetz zu diesem Thema soll in etwa einem Jahr beschlossen werden.

Da es, wie bei ethischen Fragen üblich, keinen Fraktionszwang gibt, gehen die Ansichten weit auseinander. Laut Tagesschau.de zeichen sich im Wesentlichen sich fünf Positionen ab.

Elke Baezner, DGHS-Präsidentin, wird sich dazu heute in der "Landesschau" im SWR-Fernsehen zu Wort melden.

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...Landesschau (SWR)

Schicksal einer jungen Amerikanerin bewegt auch deutsche Medien

Es sind die Einzelschicksale, die für Schlagzeilen sorgen. Dieser Tage ist es die Ankündigung einer jungen todkranken Amerikanerin, an einem festgelegten Tag selbstbestimmt  durch assisitierten Suizid sterben zu wollen. Über die 29-jährige Brittany Maynard, die inzwischen keine Interviews mehr gibt, berichten viele Medien. Im Hochglanzmagazin „Closer“ (Ausgabe vom 22. Oktober) hatte DGHS-Präsidentin Elke Baezner dazu Stellung bezogen, in der „Zeit“ vom 30. Oktober wird das Oregon-Modell vorgestellt, das deutschen Parlamentariern als Vorbild dienen könnte. In zwei Wochen findet im Deutschen Bundestag eine erste Orientierungsdebatte zur Sterbehilfe statt.

In Erwartung einer „Sternstunde des Parlaments“

Fotos: Evelin Frerk

Am 16. Oktober wurde das in Berlin mit Spannung erwartete Eckpunktepapier zur Regelung der Sterbehilfe von der fraktionsübergreifenden Gruppe (Reimann/Hintze/Lauterbach) vorgestellt.
Ein Bild, das unvergessen bleiben wird: Sechs Politiker aus verschiedenen Fraktionen, friedvoll vereint. Und das auch noch beim Thema Sterbehilfe. Am Donnerstag (16. Oktober 2014) stellten im großen Saal der Bundespressekonferenz sechs Politiker aus CDU/CSU und SPD vor 50 neugierigen Journalisten ihr seit Wochen ausgebrütetes Eckpunktepapier zur Regelung der Sterbehilfe vor.
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