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Öffentliche Ringvorlesung in Saabrücken

Das Department Gesundheit und Pflege der Fakultät der Sozialwissenschaften an der htw saar startet am Mittwoch, den 26. April, die öffentliche Ringvorlesung "Selbstbestimmung am Lebensende - Patientenrechte".
Aufgrund der Aktualität der Diskussionen zur Sterbehilfethematik sowie der damit verbundenen Frage nach der Wirksamkeit von Patientenverfügungen sind insgesamt fünf Veranstaltungen mit hochkarätigen Referenten geplant.

DGHS-Vizepräsident und  Honorarprofessor für Gesundheits- und Pflegerecht an der htw saar Prof. Robert Roßbruch startet die Vorlesungsreihe.

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Gut besuchte Podiumsdiskussion "Sterbefasten" in Köln

Die DGHS hat lud am 5. April 2017 zur Podiumsdiskussion nach Köln ein. Für das Thema: "Mit Sterbefasten das Leben selbstbestimmt beenden?"  interessierten sich die weit mehr als 150 Besucher, die den Diskutanten gespannt folgten. Medizinische und rechtliche Aspekte zum freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit, der das Sterben beschleunigen soll, wurden ausgiebig besprochen.

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Patientenverfügung: sicher und schnell

Die DGHS hat sich wieder etwas einfallen lassen, damit ihre Patientenverfügung noch schneller "griffbereit" ist. Mit dem neuentwickelten Notfall-QR ist es ab Anfang April möglich, direkt auf die online verfügbare Patientenverfügung zuzugreifen. Der Notfall-QR setzt sich aus zwei wesentlichen Elementen zusammen, einmal dem Notfall-Ausweis und einmal dem QR-Code. Mithilfe dieses zweidimensionalen Codes kann in Bruchteilen von Sekunden auf das Internet zugegriffen werden. Es ist kein umständliches Eintippen von Internetadresse, Benutzername und Passwort mehr nötig — und damit auch kein Vertippen.  Die eigene Patientenverfügung wird damit sofort verfügbar, mit nur einem einzigen individuellen und persönlichen QR-Code, der via internetfähigem Smartphone eingescannt wird. Der Notfall-QR kann als Aufkleber bei der DGHS geordert werden und macht sich am besten auf der eigenen Gesundheitskarte.
...mehr Infos in HLS 2017-2 auf Seiten 6 bis 7
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BGH stärkt Bedeutung des Patientenwillen (Karlsruhe, 24.3.2017)

Beim Umgang mit der Patientenverfügung eines schwer kranken Menschen muss nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) auch der mutmaßliche Wille berücksichtigt werden. Anforderungen an die Bestimmtheit einer Patientenverfügung dürften nicht überspannt werden, bestimmte der für Betreuungssachen zuständige Zivilsenat in einem am Freitag, 24.3.2017, veröffentlichten Beschluss vom 8. Februar. (XII ZB 604/15)
Im konkreten Fall geht es um eine Frau, die seit einem Schlaganfall im Jahr 2008 im Wachkoma liegt. Trotz Patientenverfügung lehnten es Amtsgericht und Landgericht auf Anregung des Sohnes ab, die künstliche Ernährung einzustellen. Auch der Ehemann der Patientin war gegen den Abbruch. Das Landgericht Landshut muss sich jetzt erneut mit dem Fall befassen.
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Bemerkenswertes Urteil zur Vergabe von NaP

In Extremfällen sollen Menschen bestimmen dürfen, wie und wann sie sterben wollen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. In Extremfällen können sterbewillige Patienten in Deutschland eine tödliche Dosis Betäubungsmittel zum Suizid erhalten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag, 2. März 2017, entschieden (Aktenzeichen: BVerwG 3 C 19.15). Ob und wie dieses Urteil praktisch umgesetzt wird, ist zurzeit noch völlig unklar. Verhandelt wurde der Fall der verstorbenen Bettina Koch aus Braunschweig, der das Medikament in tödlicher Dosis in Deutschland verwehrt worden war. Sie wählte dann den Weg in die Schweiz, der hinterbliebene Ehemann klagte danach durch alle Instanzen.
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Kein Schmerzensgeld wegen lebenserhaltender Maßnahmen

Normalerweise klagen Angehörige gegen Ärzte, weil sie vermeintlich zu wenig oder das Falsche für das Leben des Patienten getan haben. In einem Fall, der gerade vor dem Landgericht München I verhandelt wurde, wollte ein Sohn allerdings Schmerzensgeld einklagen, weil sein Vater künstlich am Leben erhalten wurde. Die Klage wurde abgewiesen. Das Gericht stellte fest, dass der mutmaßliche Willen mangels einer Patientenverfügung nicht feststellbar gewesen wäre. Allerdings treffe den Arzt, so das Gericht, auch eine gewisse Schuld, er hätte darüber informieren müssen, dass mehr als Lebenserhaltung nicht erwartbar gewesen wäre. Der Kläger will vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Berufung gehen.

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...DGHS-Patientenverfügung

Übertherapie am Lebensende

Mit dem § 217 StGB, welcher am 10. Dezember 2015 in Kraft trat, wollten Politiker und Kirchenvertreter der „Ökonomisierung des Sterbens“ entgegentreten – und damit gleichzeitig verhindern, dass auf Alte und Kranke gesellschaftlicher Druck ausgeübt wird, nach Sterbehilfe zu verlangen. Tatsächlich krankt aber unser Gesundheitssystem eher daran, dass Sterbende überversorgt in Krankenhäusern dahinvegetieren. Der Vorwurf, dass sich Geschäfte mit dem Sterben machen lassen, kann getrost auch auf sinnlose lebensverlängernde Maßnahmen angewandt werden. Laut des Pflegereports 2016  der DAK-Gesundheit betragen die Kosten für die letzten drei Lebensmonate zu Hause ca. 1.154 und im Krankenhaus ca. 11.042 Euro. Die Übertherapie am Lebensende ist ein Milliardenmarkt. In der Printausgabe der „Zeit“ ist am 19. Januar ein interessanter Artikel dazu erschienen mit dem Titel „Bis zum letzten Atemzug“.

...Pflegereport 2016 der DAK
...der Zeit-Artikel
...Veranstaltung zu diesem Thema

Professor Dieter Birnbacher ist neuer Präsident der DGHS

Am Samstag, 12. November 2016, fand in Berlin die DGHS-Delegiertenversammlung statt. Dort wurden Teile des Präsidums neu gewählt. Es setzt sich nun wie folgt zusammen: Prof. Dieter Birnbacher, Präsident; Volker Leisten und Prof. Robert Roßbruch, Vizepräsidenten; Hans-Jürgen Rosin, Schatzmeister; Dr. Gerhard Köble, Sonja Schmid und Michael Wardenga, Beisitzer.
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Selbstbestimmt – auch bei Todesart und -zeitpunkt

Keine neuen, aber immer wieder eindeutige Ergebnisse liefern Studien, die nach Selbstbestimmung am Lebensende fragen. So auch die kürzlich von der "Apotheken Umschau" in Auftrag gegebene und nun veröffentlichte, repräsentative Umfrage. Knapp 78 Prozent der Befragten könnten sich demnach ärztliche Hilfe in einer ausweglosen Situation am Lebensende vorstellen. Und 79 Prozent finden, dass Todeszeitpunkt und -art zur individuellen Selbstbestimmung gehört.
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Überprüfen Sie Ihre Patientenverfügung – DGHS hilft dabei

Patientenverfügungen sollten so konkret wie möglich formuliert sein. Das betonte kürzlich auch der Bundesgerichtshof (Az: XII ZB 61/16). Wenn Sie eine aktuelle DGHS-Patientenverfügung haben, sind Sie abgesichert. Ist Ihre Verfügung bereits älter als fünf Jahre oder von einem anderen Anbieter, sollten Sie das Papier dringend durchsehen lassen. Die DGHS-Ansprechpartner/-innen helfen Mitgliedern gerne.
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Die Pflegeheim-Suche

Online-Datenbank kostenlos für Mitglieder
Sie suchen für nahe Verwandte, Bekannte, für einen anderen nahestehenden Menschen oder für sich selbst eine Pflegeeinrichtung? Leider wissen Sie nicht, wie und vor allen Dingen wo sie mit der Suche beginnen sollen?
Als Mitglied der DGHS bieten wir Ihnen ab sofort die Möglichkeit, nach Pflegeeinrichtungen in Ihrer Nähe zu suchen.
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„Die Debatte um Sterbehilfe geht weiter“

DGHS fordert anlässlich des Deutschen Ärztetages die Streichung des Verbotsgesetzes § 217 StGB
Anlässlich des zurzeit in Hamburg stattfindenden 119. Deutschen Ärztetages appelliert DGHS-Präsidentin Elke Baezner an die Ärzte, gerade vor dem Hintergrund des seit kurzem geltenden Verbots der organisierten Sterbehilfe  ergebnisoffen und angstfrei ihren Patienten im Sterbeprozess zur Seite zu stehen.
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DGHS-Bevollmächtigten-Börse

Neue Mitglieder-Leistung für Patientenschutz und Vorsorge
Wer keine Vertrauensperson weiß, kann ab sofort (April 2016) eine neue Mitglieder-Leistung der DGHS nutzen. In einer Bevollmächtigten-Börse werden Freiwillige, die eine Bevollmächtigung in Wohnortnähe übernehmen würden, mit Suchenden zusammengebracht.
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Seien Sie dabei – ganz ohne Verpflichtung! (Nur für Nicht-Mitglieder)

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Ideelle Unterstützer für die DGHS gesucht
Um in der Politik und öffentlichen Meinung noch stärker Präsenz zu zeigen, vor allem zu  demonstrieren, dass für viele Menschen das selbstbestimmte Sterben eine wichtige  Forderung ist, benötigen wir viele Unterstützer. Diese müssen nicht zwingend  DGHS-Mitglied sein. Daher bitten wir Nicht-Mitglieder herzlichst, dieses Blatt zu  unterschreiben.
Ja, ich unterstütze die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) mit meiner Unterschrift ideell, weil ich deren Ziele und den Einsatz für Selbstbestimmung bis zum Lebensende befürworte, gehe damit aber keine weiteren Verpflichtungen ein.
Als Dank dafür erhalte ich die DGHS-Mitgliederzeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“
(HLS) kostenlos zugeschickt (als PDF per E-Mail oder postalisch). Mir ist bewusst, dass ich keinen Anspruch auf Mitgliederleistungen der DGHS habe.
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