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Herzlich Willkommen bei der DGHS
...damit das Leben bis zuletzt human bleibt!
Berlin, den 16. Januar 2012
Der Arzt ist nach Auffassung der DGHS derjenige, der sicher weiß, wie ein humaner und schmerzfreier Suizid durchzuführen ist. Die Präsidentin der DGHS, Elke Baezner, appelliert deshalb an Ärzte in Deutschland: Lassen Sie sich ihre Gewissensfreiheit in dieser schweren Frage nicht von der Bundesärztekammer per Zwangsdiktat abkaufen! Viele Patienten wären sehr erleichtert, wenn sie wüssten, dass sie auf ihren Hausarzt bauen können. Die fast 30-jährige Erfahrung in der Schweiz, die Beobachtungen in mehr als zehn Jahren im US-Bundesstaat Oregon belegen, dass diese Gewissensheit geradezu suizidprophylaktische Wirkung hat. Ein One-Way-Ticket in die Schweiz kann doch auf Dauer nicht die einzige Alternative sein und wäre ein Armutszeugnis für die Ärzte in Deutschland.
Für die Durchsetzung des Rechtes auf Schwangerschaftsabbruch unter humanen Bedingungen brachte vor 40 Jahren die Titelseite der Illustrierten „Stern“ mit 20 bekennenden Frauen den Durchbruch.
Wir bitten Sie als Arzt: Wenn Sie zu dem Drittel der deutschen Ärzteschaft gehören, die den begleiteten Suizid in eng begrenzten Ausnahmefällen akzeptieren und ausüben, setzen Sie sich, möglichst bis zum 10. Februar, direkt mit uns in Verbindung.
Lassen Sie uns gemeinsam aufstehen und mit Namen und Gesicht sagen: „Ja, ich helfe!“
