Präsidium

Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher, Jahrgang 1946, Präsident
"Die Option eines selbstbestimmten Sterbens sollte niemandem vorenthalten werden. Natürlich sollte niemand gedrängt werden, diese Option zu ergreifen. Aber die Gewährung eines Rechts ist keine Verpflichtung. Sie gewährt einen Freiraum, ohne gleichzeitig dazu aufzufordern, ihn zu nutzen."

Volker Leisten, Jahrgang 1942, Vizepräsident
„‘Niemand in Deutschland sollte mehr Angst haben müssen vor seinem Lebensende!‘ Dieses Ziel ist Motiv und Antrieb zugleich für mein ehrenamtliches Engagement in der DGHS. Mein Recht auf Selbstbestimmung, mein persönliches Verständnis von Menschenwürde darf mir von niemandem in diesem Land streitig gemacht werden.“

RA Prof. Robert Roßbruch, Jahrgang 1953, Vizepräsident
„Von besonderer Bedeutung ist für mich das Selbstbestimmungsrecht am Lebensende, also in einer Lebensphase, in der der Mensch wegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit und hohen Alters besonders vor nicht erwünschten paternalistisch-fürsorglichen Handlungen seitens der Ärzte, Pflegekräfte, aber auch Angehöriger zu bewahren und dessen Willen am Lebensende Geltung zu verschaffen ist."

Evelyne Gläß, Jahrgang 1954, Schatzmeisterin
„Selbstbestimmung in allen Bereichen ist der rote Faden in meinem Leben. Ganz wesentlich gehört dazu die Selbstbestimmung über die Art und den Zeitpunkt meines Lebensendes. Ich möchte in einer Welt leben, in der alle entscheidungsfähigen Menschen dieses Recht haben und dabei falls nötig auch ärztliche Unterstützung erhalten.“

Dr. med. Gerhard Köble, Jahrgang 1951, Beisitzer
„Meiner Meinung nach gehört es zum Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen – auch in Deutschland – dass er unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer Freitodbegleitung haben sollte.“

Sonja Schmid, Jahrgang 1957, Beisitzerin
"Nach meiner Ausbildung zur Juristin verfolgte ich mit Interesse und Engagement die Einfügung des Rechtsinstituts der Patientenverfügung im Bürgerlichen Gesetzbuch. Es ist mein Anliegen, die (abstrakten) Rechte der Patienten in den konkreten –oft leidvollen- Situationen zu stärken und so die Verständigung zwischen Arzt und Patient oder zwischen Heimbewohner und Pflegenden zu verbessern."