Presseschau

9.3.2017, Der Tagesspiegel

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Anspruch schwer kranker Patienten auf Sterbehilfe mit einem tödlich wirkenden Betäubungsmittel liegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ein neuer Fall vor. Es gebe einen Antrag, mit dem die Erlaubnis zum Erwerb einer tödlichen Dosis Natrium-Pentobarbital beantragt worden sei, sagte ein Sprecher der Behörde dem "Tagesspiegel". Es sei noch „keine Festlegung" getroffen worden, wann über den Antrag entschieden werde. Die Bundesrichter hatten am 2. März 2017 geurteilt, dass der Zugang zu Medikamenten für eine schmerzlose Selbsttötung „in extremen Ausnahmesituationen" vom Staat nicht verwehrt werden darf. Angaben zu Alter, Geschlecht und Erkrankungen des Antragstellers machte die Behörde mit Rücksicht auf den Patienten nicht.  
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1.12.2016, Die Welt

„(…) Welche Optionen bleiben, wenn man die Qualität des Lebens höher schätzt als die Quantität? Mit einer hinreichend konkreten Patientenverfügung lassen sich unerwünschte medizinische Behandlungen, auch eine künstliche Ernährung, ausschließen (…)“, schreibt DGHS-Präsident Professor Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher in einer Beilage der Tageszeitung „Die Welt“, die am 1. Dezember 2016 unter dem Titel „TABU“ erschien.
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1.12.2016, ZDF "Markus Lanz"

In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ vom 1. Dezember war Dr. Matthias Thöns zu Gast, der darauf hinwies, dass noch zu oft das Sterben durch Einsatz von Apparatemedizin hinausgezögert wird. Die hohe Vergütung für diese Sterbensverlängerung sei ein politischer Fehlanreiz. Der natürliche Sterbeprozess sei mit schwächer werdendem Appetit verbunden. Als eine legale Möglichkeit, Würde am Lebensende zu wahren, bezeichnete die Schauspielerin und Aktivistin Barbara Rütting den Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende. Die Sendung ist noch in der ZDF-Mediathek abrufbar.

30.11.2016, Berliner Morgenpost

Ein 41-Jähriger hat in den Niederlanden Sterbehilfe erhalten, worüber sein Bruder ein Buch schrieb. Der Mann war alkoholkrank und trotz einer Vielzahl von Therapien nicht auf dem Weg der Besserung. In der Berichterstattung von Zeitungen der Funke-Mediengruppe wie z. B. "Berliner Morgenpost" wird DGHS-Präsident  Professor Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher mit einer Stellungnahme zu dem Fall zitiert.
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10.11.2016, SWR

Die SWR-Sendung zum Thema „Sterben in Deutschland“ in der Reihe „Odysso“, in der sich u.a. ein DGHS-Mitglied dazu äußert, dass er sein selbstbestimmtes Lebensende wegen der seit kurzem verschärften Gesetzgebung nicht realisieren kann, ist noch in der Mediathek abrufbar.
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3.11.2016, Zeit Online

Deutschland wird immer älter und nichts hält die Entwicklung auf. Besonders hart trifft es Ostdeutschland. Steigende Geburtenraten in manchen Regionen sowie Zuwanderung mildern den Effekt, können ihn aber nicht stoppen, berichtet „zeit-online“.
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20.09.2016, Schweizer Tages-Anzeiger

Laut einer Umfrage durch EXIT-Deutsche Schweiz wünscht sich eine Mehrheit der Schweizer, dass bereits beim Hausarzt ergebnisoffen beraten wird. „94 Prozent der Deutschschweizer erwarten von ihrem Hausarzt und vom behandelnden Arzt, dass er sie zu sämtlichen Optionen am Lebensende unvoreingenommen berät und ihnen bis zum Tode beisteht“, heißt es in der Studie, über die zahlreiche Zeitungen im September 2016 berichten. Bei EXIT können nur Schweizer Bürger eine Freitodbegleitung erhalten.
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08.09.2016, ARD-Magazin „MONITOR“

Ambulante Pflegedienste sind regelmäßig bereit, gegen Patientenverfügungen zu verstoßen. Dies geht aus Recherchen des ARD-Magazins MONITOR (8. September 2016, 21:45 Uhr im Ersten) und einer Umfrage des Palliativmediziners Matthias Thöns hervor. Bei Stichproben, die von MONITOR mit verdeckter Kamera dokumentiert wurden, zeigten fünf von sechs ambulanten Pflegediensten Interesse, einen unheilbaren Patienten aufzunehmen und zu beatmen. Und das, obwohl ihnen bekannt war, dass eine Patientenverfügung vorlag, die dies unmissverständlich ausschloss.
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05.08.2016, tz

Die frühere Schauspielerin und Autorin Barbara Rütting äußert sich zum Thema Sterbefasten, das sie als eine mögliche Methode für ein selbstbestimmtes Sterben in Würde erachtet.
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08.07.2016, Süddeutsche Zeitung

Online leben Verstorbene mitunter weiter: Bei E-Mail-Anbietern, Berufsnetzwerken oder Spiele-Portalen bleiben die Profile bestehen. Für Hinterbliebene kann das teuer werden. Wie man neben dem regulären auch das digitale Erbe antreten und unliebsame Überraschungen vermeiden kann, erläutert die „Süddeutsche Zeitung“.
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26.06.2016, tagesspiegel

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) ist optimistisch, noch vor der Sommerpause das vieldiskutierte Gesetz zur Erleichterung von Arzneimitteltests an Demenzkranken durchzubringen. Der Vorschlag sei nach Protesten überarbeitet und der Fraktionszwang bei der Abstimmung aufgehoben, erläuterte er dem „Tagesspiegel“. In dem Interview betonte er die Wichtigkeit des Patientenwillens, worauf auch die DGHS in ihrer Stellungnahme zu der Thematik hingewiesen hatte. Gröhe will ermöglichen, dass Menschen in einer Vorabverfügung festlegen können, bei späterer Demenzerkrankung an Studien teilzunehmen, auch wenn nur ein sog. „Gruppen-Nutzen“ wahrscheinlich ist.
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30.05.2016, Süddeutsche Zeitung

Im Klinikum Großhadern eröffnet im Juni das erste Kinderpalliativzentrum Süddeutschlands. Unheilbar kranke Kinder und ihre Eltern finden hier Unterstützung. Ein weiteres solches Zentrum gibt es im Ort Datteln (Nordrhein-Westfalen).  Die „Süddeutsche Zeitung“ schildert, was Erwachsene von sterbenden Kindern lernen können.
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01.04.2016, Deutschen Ärzteblatt

Fallbeispiel: Ein älterer, depressiver Patient lehnt eine wichtige Therapie ab. Für ihn sei die Behandlung sinnlos, da er vom Leben nichts mehr zu erwarten habe, sagt er. Der behandelnde Arzt ist vom Erfolg der Therapie zwar überzeugt, darf sie aber ohne die Einwilligung des Patienten nicht vornehmen. „Hier wäre der Einsatz eines Entscheidungsassistenten sehr sinnvoll“, erklärt DGHS-Vizepräsident Prof. Dr. phil. Dieter Birnbacher in seiner Funktion als Vorsitzender der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) gegenüber dem „Deutschen Ärzteblatt“. Die Kommission hat soeben eine Stellungnahme als Denkanstoß zu diesem Thema veröffentlicht.
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30.03.2016, Die Welt

Gibt es künftig „Oma-Exporte“ im großen Stil? Jeder zweite Deutsche kann sich vorstellen, seine Angehörigen auch im Ausland pflegen zu lassen, wenn er dadurch Geld spart. Allerdings wären für jeden Fünften deutschsprachiges Personal und vergleichbare medizinische Standards Voraussetzungen für die Unterbringung. Das hat eine repräsentative Umfrage einer Unternehmensberatungsfirma ergeben, so die „Welt“ am 30. März.
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02.03.2016, Die Welt

Nix Chemo mit scheußlichen Nebenwirkungen, nix Krankenhaus. Eine 90-Jährige startet nach ihrer Krebs-Diagnose lieber eine ausgiebige Weltreise statt sich ihre verbleibende Lebenszeit der Schulmedizin auszuliefern. Darüber berichtet „Die Welt“.
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17.02.2016, Focus online

Der Tod des CDU-Politikers Uwe Barschel war eindeutig ein Suizid. Dies bestätigt der zuständige Rechtsgutachter. In die Umstände zu dem Tod des in einen Skandal verwickelten ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten war viel hineingeheimnist worden.
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16.02.2016, tagesspiegel

Neue Arzneimittel müssen einen Zusatznutzen haben, damit sie bewilligt werden. Doch Patienten bekommen oftmals weniger wirksame Medikamente verschrieben, weil Ärzte nicht ausreichend gut informiert sind. Dies fand jetzt eine Studie heraus, über die der „Tagesspiegel“ berichtet.
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25.01.2016, Die Debatte

In der Zeitschrift „Die Debatte“ ist ein Gespräch zwischen dem Philosophen Dr. Michael Schmidt-Salomon und dem evangelischen Kirchenrat Dr. Volker A. Lehnert über den Tod und Jenseits-Vorstellungen erschienen.
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15.01.2016, Osnarbrücker Zeitung

Stationäre Pflege wird zunehmend nur noch von Schwerstpflegebedürftigen wahrgenommen. Dies beklagen einige Experten in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Im Jahr 2013 gab es insgesamt 2,6 Millionen Pflegebedürftige. Ihre Zahl werde bis zum Jahr 2030 voraussichtlich um ein Drittel auf 3,5 Millionen ansteigen, heißt es im „Pflegeheim Rating Report 2015“, für den unter anderem das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) verantwortlich zeichnet.
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16.12.2015, Stiftung Warentest

Die Zeitschrift „test“ der „Stiftung Warentest“ hat im Dezember aufgelistet, welche Formen der Sterbehilfe weiterhin möglich sind.
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15.12.2015, Kölner Stadt-Anzeiger

Das Kölner Verwaltungsgericht hat in einer mündlichen Verhandlung am 1. Dezember 2015 (7 K 14/15) die Klage eines älteren Ehepaars auf Zugang zum Sterbemittel Pentobarbital abgewiesen. Das Ehepaar ist zum Doppelsuizid entschlossen.. Eine ähnliche Klage hatte bereits schon einmal ein Witwer aus Braunschweig durch alle Instanzen getrieben. Das Gericht in Köln beruft sich u. a. auf das neue Strafgesetz § 217 StGB. Der „Kölner Stadtanzeiger“ berichtet darüber.
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15.12.2015, Die Welt

Ein Verfahren gegen den Sterbehelfer Dr. Roger Kusch aus Hamburg sowie den Arzt Dr. Johann F. Spittler landet nun zunächst doch nicht vor Gericht. Ihm war vorgeworfen worden, zwei Frauen ohne ausreichende Aufklärung über Alternativen vorschnell zu einem Suizid verholfen zu haben. „Die Welt“ berichtet, dass das Landgericht Hamburg. die Zweifel an der Freiverantwortlichkeit nicht teilt. Weil die Staatsanwaltschaft Beschwerde einlegt, geht der Fall weiter ans Oberlandesgericht.
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02.12.2015, Süddeutsche Zeitung

Das Bundesgesundheitsministerium hat laut „Süddeutsche Zeitung“ Strafanzeige gegen den früheren Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Köhler, erstattet. Es geht um Mietzuschüsse, die dieser von seinem früheren Arbeitgeber zu Unrecht erhalten haben soll. Die KBV vertritt insgesamt 165 000 Ärzte und Psychotherapeuten und sieht sich als Wahrer ihrer politischen Interessen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts untersteht sie der Aufsicht des Bundesgesundheitsministeriums. Ihre zentrale Aufgabe ist es, die medizinische Versorgung in Deutschland sicherzustellen. Zudem verhandelt die Organisation einmal im Jahr mit dem Spitzenverband der Krankenkassen über die Honorare der niedergelassenen Ärzte.
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01.12.2015, ÄrzteZeitung

Die Ärztekammern streiten sich zurzeit mit dem Bundesgesundheitsministerium über eine Neuregelung der Gebührenordnung, welche der Politik mehr Entscheidungsspielraum einräumen würde.
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29.11.2015, FAZ

Für ihre Doktorarbeit hat die Ärztin Johanna Allmann 1.000 Patienten befragt und herausgefunden, dass es oft die Einsamkeit ist, die Sterbenden zu schaffen macht.
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01.11.2015, Berliner Morgenpost

Während die Bundeskanzlerin den Brand-Gesetzentwurf favorisiert, mehren sich die Stimmen, die raten, auf eine gesetzliche Regelung der Suizidhilfe zu verzichten. Neben Brigitte Zypries, der früheren Bundesjustizministerin, plädierte auch Frau Prof. Dr. Christiane Woopen, die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, gegen eine Verschärfung des Strafrechts.
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31.10.2015, WDR Fernsehen

Im WDR-Fernsehen näherte sich der Kabarettist Jürgen Becker in seiner Sendung „Baustelle Deutschland“(Samstag, 31. Oktober) humoristisch und ernsthaft zugleich dem Thema Tod. Beim „Kabarett und Talk vor Ort“ aus einem Bestattungshaus in Bergisch-Gladbach standen Moderator und Kabarettist Jürgen Becker zur Seite: die evangelische Theologin Margot Käßmann, der Kabarettist und Studienrat Jürgen Beckers alias Jürgen B. Hausmann, der Schmerztherapeut und Palliativmediziner Uwe-Christian Arnold, der Bestatter und Trauerbegleiter David Roth und der mit dem „Prix Pantheon 2014“ ausgezeichnete Comedian „Der Tod“.
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31.10.2015, Spiegel

In der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“ (Ausgabe vom 21. Oktober 2015) ist Suizid ein Schwerpunktthema.
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29.10.2015, Die Welt

Die Tageszeitung „Die Welt“ hat am 29. Oktober (Donnerstagsausgabe) über den flammenden Abschiedsbrief des CDU-Politikers Wolfgang D. Kramer (Hamburg) berichtet, der mithilfe einer Schweizer Sterbehilfegesellschaft vor einem Monat verstorben war. Andere Medien zogen nach. Kramer appelliert in seinem Schreiben an Bundestagspräsident Norbert Lammert, von einer Verschärfung des Strafrechts abzusehen und erläutert darin seine Motive, warum er diesen Weg des selbstbestimmten Abschieds wählte. Die DGHS hatte den Brief auf ihrer Homepage veröffentlicht.
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27.10.2015, taz

Bei einer Podiumsdiskussion am 27. Oktober in Bremen, ausgerichtet von DGHS und Humanistischer Union, wurde hitzig zwischen Befürwortern und Gegnern der Suizidhilfe diskutiert. Die „Tageszeitung (taz) berichtet.
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26. August 2015 "Die Welt": Gesetzesentwürfe sind verfassungswidrig

Der von einer großen Mehrheit im Bundestag favorisierte Strafgesetz-Entwurf zum Verbot der organisierten und geschäftsmäßigen Suizidhilfe (Brand/Griese) ist mit großer Wahrscheinlichkeit verfassungswidrig, ergab eine Begutachtung durch den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags. Vor allem die Unterscheidung, ab wann ein Arzt WIEDERHOLT (was verboten werden soll) und nicht nur EINMALIG (was erlaubt bleiben soll) bei einem wohlüberlegten Suizid durch Beratung oder Bereitstellung der Medikament hilft, sei mit dem Gesetzestext nicht herstellbar und verstoße daher gegen das verfassungsrechtlich geforderte „Bestimmtheitsgebot“. Auch der Entwurf der Gruppe um Renate Künast (Beibehaltung der Straffreiheit, aber Verbot der kommerziellen Hilfe) sowie der zivilrechtliche Vorschlag der Abgeordneten Hintze/Lauterbach/Reimann hätten Mängel, berichtet die „Welt“:
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30.07.2015, "Kontraste" ARD-Fernsehen

Im ARD-Politikmagazin „Kontraste“ aus Berlin ging es am 30. Juli 2015 um die Frage, ob es richtig ist, ärztliche Suizidhilfe durch ein neues Gesetz zu kriminalisieren. Zu Wort kommen ein Betroffener, zu dem die DGHS-Pressestelle den Kontakt hergestellt hatte, der Berliner Arzt Dr. Michael de Ridder und ein Hospizmitarbeiter, der zugibt, dass die Palliativmedizin nicht jeden Sterbewunsch aus der Welt schaffen kann. Im Ergebnis werden eher ergebnisoffene Beratungsstellen und ein klares Regelungswerk für Ärzte gefordert.
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04.07.2015, Süddeutsche Zeitung

Obwohl derzeit ein Gesetz zur Sterbehilfe sowie die Stärkung der Palliativmedizin diskutiert wird, ist die Stiftungsprofessur für Betreuung Sterbender, initiiert vom Schweizer Palliativmediziner Gian Domenico Borasio, an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität ausgelaufen.
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02.07.2015, Deutsches Ärzteblatt

In Erster Lesung beschäftigte sich der Deutsche Bundestag am 2. Juli 2015 mit den möglichen Regelungen des assistierten Suizids. Die Parlamentarier debattierten unabhängig von den eigenen Fraktionen vier Gesetzentwürfe, die von einem völligen Verbot der Beihilfe zum Suizid bis deren weitgehender Freigabe reichten.
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02.07.2015, Nachtmagazin der Tagesschau

In den Ländern, in denen Tötung auf Verlangen erlaubt ist, steigen die Zahlen rasant, warnt der Schweizer Palliativmediziner Gian Domenico Borasio. Es drohe ein „Dammbruch“, sagt er im „Nachtmagazin“ der „Tagesschau“ und plädiert stattdessen für das Modell der ärztlich assistierten Selbsttötung.
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02.07.2015, Frankfurter Rundschau

Es ist eine etwas abgedroschene Formulierung, nach der Bundestagsdebatten über ethische Fragen ohne Fraktionszwang zu den Sternstunden des Parlaments gehören. Die erste Beratung der vier Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe am Donnerstag bewies allerdings erneut ihre Richtigkeit.
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02.07.2015, ÄrzteZeitung

Der Deutsche Bundestag hat in seiner ersten Beratung über das Maß der geplanten Sterbehilfe-Reform gestritten. Viele Abgeordnete beanspruchen, mit ihren Gesetzentwürfen die "Mitte" zu repräsentieren - und liegen weit auseinander.
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25.06.2015, ÄrzteZeitung

n einer Woche werden die kontroversen Positionen zur Sterbehilfe bei der Beratung im Bundestag ausgetauscht. Die Bundesärztekammer spricht sich klar gegen eine Freigabe aus. Jetzt erhält sie Unterstützung aus der Theologie, so die „ÄrzteZeitung“.
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23.06.2015, Deutsches Ärzteblatt

Nach langer Diskussion und Vorlaufzeit liegt er jetzt auf dem Tisch: ein Gesetzentwurf für die zweite Stufe der Pflegereform. Die erste Stufe war die Erhöhung der Pflegesätze zu Beginn dieses Jahres.
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19.06.2015, Deutsches Ärzteblatt

Kanzlerin Merkel spricht sich gegen geschäftsmäßige Beihilfe zur Selbsttötung aus, berichtet das „Ärzteblatt“.
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17.06.2015, General-Anzeiger (dpa)

In Deutschland soll es künftig keine Sterbehilfevereine mehr geben. Das ist die übereinstimmende Absicht aller vier fraktionsübergreifenden Gesetzentwürfe im Bundestag für eine Neuregelung der Sterbehilfe, so „dpa“ im Bonner General-Anzeiger.
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16.06.2015, FAZ

„FAZ“-Kommentar zur momentanen Situation rund um das Sterbehilfegesetz.
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15.06.2015, FAZ

Neueste wissenschaftliche Daten aus mehreren Ländern zum assistierten Suizid wurden am vergangenen Montag bei der internationalen Tagung „Assistierter Suizid – Der Stand der Wissenschaft“ in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften präsentiert. Die Organisatoren der Tagung waren Prof. G.D. Borasio, Univ. Lausanne, PD Dr. Dr. R. Jox, LMU München, Prof. Dr. J. Taupitz, Univ. Mannheim sowie Prof. Dr. U. Wiesing, Univ. Tübingen.
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12.06.2015, Tagesanzeiger Schweiz

Laut eines Artikels im schweizerischen „Tagesanzeiger“ geht Roger Kusch von Sterbehilfe Deutschland davon aus, dass das drohende Sterbehilfeverbotsgesetz Deutschen auch den Sterbetourismus in die Schweiz unmöglich machen könnte.
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01.06.2015, ÄrzteZeitung

Vier von fünf Bundesbürgern stehen der Organspende positiv gegenüber. Die Akzeptanz in Deutschland ist demnach gestiegen, berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
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01.06.2015, ÄrzteZeitung

Böse Worte sagte der Schmerz- und Palliativmediziner Dr. Matthias Thöns aus Witten beim Bremer Palliativkongress: „Wir nutzen potenzielle Palliativpatienten als Geldquelle, denn Sterbende und Schmerzpatienten machen alles mit!“.
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Mai 2015, Bundesgesundheitsministerium

Das Bundesgesundheitsministerium bietet drei neue Broschüren zur Pflege an: „Das Pflegestärkungsgesetz I – Alle Leistungen zum Nachschlagen“, „Informationen für Demenzkranke und ihre Angehörigen“ und „Informationen für die häusliche Pflege“. Zum Downloadbereich geht es
...hier

Mai 2015, Merkur (Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken)

"Apodiktische Ethik mit Lügen. Die deutschen Kirchen und der ärztlich assistierte Suizid", von Friedrich Wilhelm Graf
Die rasanten Erkenntnisgewinne medizinischer Grundlagenforschung und die neuen medizintechnischen Möglichkeiten, menschliches Leben auf lange Zeit hinaus zu verlängern, haben auch das Verhältnis vieler Menschen zu Sterben und Tod fundamental verändert. Vor allem in den modernen Wissensgesellschaften nimmt eine wachsende Zahl von Menschen ein Recht auf "selbstbestimmtes Sterben" in Anspruch. Dies hat in Deutschland, wohl stärker als in anderen europäischen Gesellschaften, zu viel politischem
Streit geführt. Zur besonderen Signatur des bio- und speziell medizin-politischen Diskurses im Lande gehört es, dass führende Vertreter beider großer Kirchen gern intensiv und  lautstark in die öffentlichen Debatten eingreifen.
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28.04.2015, Die Zeit online

Im Zweifel gegen die Freiheit
Der Bundestag diskutiert darüber, die Selbstbestimmung über das Sterben einzuschränken: Die letzte Freiheit wird wegbefohlen. Die Rechtskolumne von Thomas Fischer, Bundesrichter in Karlsruhe
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01.04.2015, Palette

Werner Lehr, ehrenamtlicher Mitarbeiter der »Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben« (DGHS), wird am Mittwoch, 8. April 2015, in der Aula der Volkshochschule (VHS)  Husum einen öffentlichen Vortrag unter dem Titel »Damit mir nicht geschieht, was ich nicht will« halten. Die Würde des Menschen ist unantastbar und aus diesem Artikel des Grundgesetzes nimmt Werner Lehr die Motivation für seine Aufgaben. Die "Palette" sprach mit ihm.
"Palette": Herr Lehr, wofür genau tritt die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben ein?
"Für die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts des Menschen bis zu seinem letzten Atemzug".
Das gesamte Interview in der Zeitschrift "Palette" lesen Sie hier.
 

26.02.2015, Die Zeit

Unter dem Titel "Sie haben beim Sterben geholfen" sprach "Zeit"-Redakteur Martin Spiewak mit drei Ärzten. Dr. med. Michael de Ridder (Berlin), Dr. Matthias Thöns (Witten) und Dr. Anton Wohlfart (Ehekirchen/Bayern) berichteten über Fälle, in denen sie eine Suizidbegleitung mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten. "Die Zeit" vom 26. Februar 2015, Ressort "Wissen", S. 33 f.

12.12.2014, Süddeutsche Zeitung

Die Bundesärztekammer hat sich gegen Sterbehilfe ausgesprochen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.
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28.11.2014, FAZ

 Die konservative „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hat die humanistischen Organisationen, die mit der DGHS im „Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende“ organisiert sind, unter die Lupe genommen.
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12.11.2014, Ärzte-Zeitung

Einen guten Überblick auf die verschiedenen Positionen zum ärztlich assistierten Suizid, wie sie bei der Orientierungsdebatte im Bundestag am vorigen Donnerstag deutlich wurden, vermittelt die „Ärzte-Zeitung".
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13.11.2014, diverse Medien

Bundestags-Debatte zur Sterbehilfe und -begleitung
Am gestrigen Donnerstag fand im Deutschen Bundestag eine große erste „Orientierungsdebatte“ zum Themenkomplex Sterbehilfe statt. Der Bundestagspräsident sprach anfangs von dem wohl „anspruchsvollsten Gesetzgebungsverfahren“ der laufenden Legislaturperiode. Dass vier Stunden lang in jeweils fünfminütigen Redebeiträgen fast 50 Abgeordnete zu Wort kamen, war ungewöhnlich und wurde daher von vielen Medien sehr aufmerksam begleitet. Die Fernseh-Live-Übertragung konnte z.B. auf „phoenix“ und „N 24“ verfolgt werden.
...Spiegel Online
...Elke Baezner im SWR-Fernsehen

03.11.2014, tagesspiegel

Ein nachdenklicher Kommentar aus dem „Tagesspiegel“, ob sich Menschen das Leben und damit das Sterben untertan machen sollten.
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10.10.2014, dpa

Ein „dpa“-Artikel, der erwähnt, dass Reiter 17 Jahre lang DGHS-Mitglied war und für die Selbstbestimmung am Lebensende eintrat, wird von vielen Zeitungen veröffentlicht, etwa in den „Ruhr Nachrichten“.
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10.10.2014, tagesspiegel

Der „Tagesspiegel“ berichtet über die Kampagne und bezieht sich auch auf den Tod Udo Reiters.
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10.10.2014, Rheinische Post

Die SPD-Abgeordnete Griese und Högl streben bei Sterbehilfe einen „Weg der Mitte“ an, schreibt die „Rheinische Post“, zitiert vom „Focus“.
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08.10.2014, Berliner Morgenpost

Künast fordert Zulassung von Sterbehilfe-Vereinen.
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01.10.2014, Die Welt

Die Sterbehilfe für Unheilbare wird bald legal werden. Sterbehilfevereinen à la Kusch droht jedoch das Aus, schreibt die „Welt“.
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12.09.2014, tagesspiegel

Der Berliner Mediziner Dr. Hanjo Lehmann kommt im Rahmen einer „Tagesspiegel“-Sonderseite zur Sterbehilfe mit einem Pro-Beitrag zu Wort.
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04.09.2014, Deutsches Ärzteblatt

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich in einer Hamburger Klausurtagung gegen ein Totalverbot der Sterbehilfe ausgesprochen, schreibt das „Ärzteblatt".
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26.08.2014, Berliner Zeitung

Drei Mediziner und ein Jurist wollen Ärzten in Ausnahmefällen Beihilfe zum Suizid erlauben.
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26.08.2014, Bayerische Rundfunk

Die Beihilfe zum Suizid lag bisher in einer rechtlichen Grauzone. Nun fordern Mediziner und Juristen eine gesetzliche Regelung, nämlich ein Verbot mit Ausnahmen.
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26.08.2014, Ärzte Zeitung

Drei Ärzte und ein Jurist erarbeiteten Gesetzesentwurf zur Neuregelung der Sterbehilfe. Unter engen Voraussetzungen sollen Ärzte sterbewilligen Patienten beim Suizid Hilfe leisten.
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26.08.2014, Spiegel Online

Gegen das von Gesundheitsminister Gröhe geforderte strike Sterbehilfeverbot regt sich Widerstand. Ärzte müssen sterbenskranken Menschen in den Tod begleiten dürfen.
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25.06.2014, Berner Zeitung

"Das Menschenrechtsgericht in Strassburg verbietet die passive Sterbehilfe für einen 38-jährigen Mann vorerst – und stoppt so einen Entscheid des obersten Verwaltungsgerichts Frankreichs."
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25.06.2014, Neue Zürcher Zeitung

Frankreichs Oberstes Verwaltungsgericht hat für einen querschnittsgelähmten 38-Jährigen passive Sterbehilfe zugelassen.
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Zum Attentat auf Vereinspräsidentin...

20.06.2014, Humanistische Pressedienst

Am Mittwoch, dem 18. Juni 2014, auf DGHS-Präsidentin Elke Baezner und den Organisator der Veranstaltung „Sterbehilfe in der Schweiz als Vorbild für Deutschland“ in Frankfurt/Main ein Buttersäure-Anschlag verübt worden. Glücklicherweise hatten beide nur leichte Gesichtsverätzungen erlitten. Nachdem vergangenen Donnerstag viele Online-Medien darüber berichtet hatten, zogen Weitere nach.
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20.06.2014, Frankfurter Rundschau

"Gegner der Sterbehilfe greift Referentin an. Bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben wird Präsidentin Elke Baezner mit Buttersäure übergossen."
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20.06.2014, Apotheke Adhoc

"Ein Gegner der Sterbehilfe hat in Frankfurt am Main die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) mit Buttersäure übergossen."
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19.06.2014, Süddeutsche Zeitung

"Ein Gegner der Sterbehilfe hat in Frankfurt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben mit Buttersäure übergossen..."
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19.06.2014, Zeit online

"Ein Gegner der Sterbehilfe hat in Frankfurt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben mit Buttersäure übergossen. Elke Baezner und ein Mann seien dabei leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei."
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15.04.2014, FreieWelt.net

Das DGHS-Präsidiumsmitglied Volker Leisten antwortet auf ein Interview, welches die "FreieWelt.net  - Die Internet und Blogzeitung für die Zivilgesellschaft" mit Gloria von Thurn und Taxis geführt hat. Darin äußert sich die Fürstin über die Belgischen Euthanasiegesetze, deren Folgen für Deutschland und die Rolle der Kirche im Lebensschutz. Das die DGHS diese Meinung so nicht hinnehmen kann, ist klar!
...Leserbrief von Volker Leisten
...Interview mit Gloria von Thurn und Taxis

23.01.2014, Deutsche Welle

Gegenüber der dpa und der "Deutschen Welle" erzählte DGHS-Mitglied Dr. Klaus Arens, seit längerem krekskrank, dass er sich für sein eigenes Ende die Sterbehilfe vorstellen kann. (Quelle: Deutsche Welle, 23.01.2014)
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22.01.2014, Neues Deutschland

DGHS-Präsidiumsmitglied Dr. Ulrich Meyberg plädiert in einem Kommentar im „Neuen Deutschland“ dafür, dass Ärzte beim Suizid helfen dürfen. (Quelle: Neues Deutschland, 22.01.2014)
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20.01.2014, Deutsche Welle

Unser DGHS-Vizepräsident Prof. Dr. Dieter Birnbacher war bei der "Deutschen Welle" mit einem Pro-Sterbehilfe-Kommentar vertreten  (Quelle: Deutsche Welle, 20.01.2014)
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21.12.2013, Süddeutsche Zeitung

"Mein Tod gehört mir. Wer sein Leben beenden will, soll sich nicht vor den Zug werfen müssen." In einem Text für die "Süddeutsche Zeitung" schreibt Professor Dr. Udo Reiter (69) im Dezember 2013 u.a.: "Aktive Sterbehilfe muss möglich und erlaubt sein, wenn jemand dies ernsthaft und aus eigener Entscheidung will. (...)
Der gern erhobene Vorwurf, hier würde mit der Not von Menschen Geld verdient, und das müsse um jeden Preis verhindert werden, ist absurd. Jedes Krankenhaus und jede Arztpraxis ist auch ein Unternehmen, das für seine Dienstleistung Geld verdient. Warum soll das bei der Sterbehilfe verwerflich sein?"  (Quelle: Süddeutsche Zeitung, 21.12.2013)
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20.11.2013, Das Erste

Kirchenkritiker und Arthur-Koestler-Preisträger Hans Küng erfährt aktuell eine ungeheure Medienpräsenz. Der an Parkinson erkrankte Theologe möchte den Zeitpunkt seines Lebensendes selbst bestimmen können. Mit diesen Gedanken facht er die Debatte dazu weiter an. Die DGHS weiß er dabei auf jeden Fall an seiner Seite.
Am 20.11. war seine Sicht der Dinge Thema im Ersten, bei der Talkshow "Anne Will".
Zuvor wurde Hans Küng von der Gastgeberin in seinen Privaträumen interviewt. Dieses Gespräch war Ausgangspunkt für die Talkrunde.
...Interview mit Hans Küng
...zu "Anne Will"

16.11.2013, Deutschlandradio Kultur

Der Kirchenkritiker und Arthur-Koestler-Preisträger Hans Küng äußert sich positiv über die DGHS und ihre Ziele. Im Interview mit dem Deutschlandradio Kultur sprach er über den Wandel in der katholischen Kirche unter Papst Franziskus. (Quelle: Deutschlandradio Kultur/Online, 16.11.2013)
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12.11.2013, Humanistischer Pressedienst

Besonders der Entgegennahme des Arthur-Koestler Preises durch den Theologen Hans Küng wird große Beachtung geschenkt. (Quelle: hpd, 11.11.2013)
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11.11.2013, SWR

Über die Arthur-Koestler-Preisverleihung wurde im SWR berichtet. Die zwei Report Mainz-Autoren Sebastian Bösel und Dr. Ulrich Neumann sind mit dem Journalistenpreis in der Kategorie Fernsehen für ihre Dokumentation "Sie bringen den Tod - Sterbehelfer in Deutschland". Der Film war innerhalb der ARD-Themenwoche "Leben mit dem Tod" am 19. November 2012 ausgestrahlt worden. (Quelle: SWR, 11.11.2013)
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11.11.2013, BILD

Aufwendig produzierte Multimediashow von Bild. Elke Baezner, Präsidentin der DGHS, meldet sich darin lautstark.
In einer ausgeklügelten und komplexen Multimedia-Show präsentiert BILD ihre Reportage zur Sterbebegleitung von Gernot Fahl. Er ist ein Sterbewilliger und BILD widmet sich in einigen Ausgaben ausgiebig demTabuthema Sterbehilfe (s. u.). Natürlich darf die DGHS bei dieser Diskussion nicht fehlen. Elke Beazner, Präsidentin der DGHS, äußert sich dazu... (Quelle: BILD.de,11.11.2013)
...Multimediashow
...Statement der DGHS (pdf)
...Artikel 1 (Link auf BILD.de)
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09.11.2013, Bonner General-Anzeiger

...Und nocheinmal greift der Bonner General-Anzeiger die Arthur-Koestler-Preisverleihung auf. Mit besondrem Fokus auf den kritschen Theologen ans Küng. (Quelle: Bonner General-Anzeiger, 09.11.2013)
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08.11.2013, Bonner General-Anzeiger

Die Arthur-Koestler-Preisverleihung wird im Bonner Generalanzeiger angekündigt. Quelle: Bonner General-Anzeiger, 08.11.2013)
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Verliehen wird der Arthur-Koestler-Preis, der in diesem Jahr an den bekannten katholischen Theologen und Kirchenkritiker Hans Küng geht, der die Auszeichnung als Sonderpreis für sein Lebenswerk erhält. In seinem jüngsten Buch "Erlebte Menschlichkeit" hat Küng erneut seinen persönlichen Anspruch auf ein selbstbestimmtes Lebensende bekräftigt.

Küng erhält Koestler-Preis: Der prominente Theologe wird ausgezeichnet | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/Der-prominente-Theologe-wird-ausgezeichnet-article1194829.html

28.10. und 03.11. 2013, BILD

„Heute werde ich sterben“ - Gernot Fahl (69) fährt zur Selbsttötung in die Schweiz
Zu dem Tabuthema Sterbehilfe veröffentlicht die BILD das Protokoll der letzten Lebenswochen eines Sterbewilligen. Sie begleitet Gernot Fahl von seinem Zimmer im Altenheim auf sein Sterbebett.  Am 2. November um 0.15 Uhr verstarb er im Krankenhaus Wetzikon in der Schweiz. (Quelle: BILD.de, 28.10.2013, 03.11.2013)
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19.04.2013, Neues Deutschland

Podiumsdiskussion: "Selbstbestimmt sterben. Neue Ansätze für ein Umdenken in Deutschland"
Auch das "Neue Deutschland" berichtet über die DGHS-Podiumsdiskussion in der TU Berlin mit mehr als 200 Besuchern. (Quelle: Neues Deutschland, 19.04.2013)
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Ausgabe Juli/August 2013, "Spätlese" Seniorenmagazin

Mein Recht auf Selbstbestimmung
Das Magazin für aufgeweckte Seniorinnen und Senioren "Spätlese" thematisiert in ihrer Juli/August-Ausgabe die von der DGHS organisierte Podiumsdiskussion "Selbstbestimmt sterben. Neue Ansätze für ein Umdenken in Deutschland" an der TU Berlin mit mehr als 200 Besuchern. (Quelle: Spätlese, Ausgabe Juli/August 2013)
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Ausgabe 3/2013, Ärztliches Journal Onkologie

Sterbehilfe auf Verlangen
Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. und Thomas Sitte, Vorsitzender der Deutschen PalliativStiftung, diskutieren ob assistierter Suizid ethisch vertretbar ist. (Quelle: Ärztliches Journal Onkologie, Ausgabe 3/2013)
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24.2.2013, Deutschlandradio Kultur

Bundestag diskutiert über Verbot gewerblicher Sterbehilfe
Voraussichtlich wird es in dieser Legislaturperiode keine Regelung mehr geben. Und das wäre kein Verlust. Denn sie würde wenig ändern. Gewerbliche Sterbehilfe ist schon jetzt nicht möglich. Das hat das Hamburger Verwaltungsgericht vor einigen Jahren klargestellt im Fall Roger Kusch. (Quelle: Deutschlandradio Kultur, 24. Februar 2013)

28.12.2012, Die Welt

FDP über Union verärgert
Beim Streit über Sterbehilfe verschärft sich der Ton in der Koalition. In der FDP ist man verärgert, dass Unionspolitiker einen eigenen, sehr restriktiven Gesetzentwurf zum Verbot fast jeder Form von Suizid-Beihilfe vorgelegt haben und damit einem Beschluss des Kabinetts Konkurrenz machen. (Quelle: Die Welt, 28. Dezember 2012)

19.10. 2012, Braunschschweiger Zeitung

EGMR: Braunschweiger Witwer kämpft weiter
Es geht um das Recht, sterben zu dürfen, wenn man nicht mehr weiterleben kann, weil das Leben zur Qual geworden ist; sein Ende selbst zu bestimmen. Und es geht auch um das Recht auf einen Tod in Würde. Also kämpft der 69-Jährige weiter für seine ehemalige Frau. Auch wenn ihn sein Weg schon einmal durch alle gerichtlichen Instanzen geführt hat, bis zum Bundesverfassungsgericht, bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Vor drei Monaten hatten die Straßburger Richter dem Witwer teilweise recht gegeben. Aber eben nur teilweise. Sie hatten die zentrale Frage nach einem Recht auf Sterbehilfe nicht beantwortet, aber Deutschland gerügt, weil die Gerichte sich nicht mit dem Fall befasst haben. „Das hat mir Mut gemacht“, sagt Ulrich Koch. So viel Mut, dass er nun Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt hat. [Quelle: Braunschschweiger Zeitung, 19. Oktober 2012]

22.8. 2012, Ärzte-Zeitung

Zur DGHS-Aktion "Ärzte sollen helfen dürfen!"
Die Diskussion um die Freigabe des ärztlich assistierten Suizids reißt nicht ab. Auch in der Ärzteschaft regt sich Widerspruch gegen die klar ablehnende Position der Bundesärztekammer.
In einer von der "Ärzte Zeitung" initiierten Pro- und Contra-Debatte stellt der Präsident der Bundesärztekammer Dr. Frank Ulrich Montgomery noch einmal klar, dass die BÄK die Gesetzespläne der Bundesregierung ausdrücklich begrüßt, nach denen die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt werden soll. "Wenn das Justizministerium aber damit die gesetzlichen Grundlagen für Ärzte als Sterbehelfer schaffen will, dann lehnen wir das ab", so Montgomery weiter.
Für die rechtliche Freigabe des ärztlich begleiteten Suizids spricht sich hingegen der Allgemeinarzt Dr. Anton Wohlfart aus dem bayerischen Ehekirchen aus. "Warum soll grundsätzlich das unfreiwillige, das sogenannte natürliche, das langsame und fremdbestimmte Sterben besser und moralischer sein als der freiwillige, selbstbestimmte, schnelle Tod?", fragt er. Beim ärztlich assistierten Suizid gehe es um sehr seltene und sehr schwierige Entscheidungen in Einzelfällen, so Wohlfart, der Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) ist. [Quelle: Ärzte-Zeitung, 22. August 2012]

7.8.2012, Die Welt

Gesetz-Entwurf
CSU-Politiker schimpfen über den Gesetzentwurf zur Sterbehilfe. Dabei hat das CSU-geführte Justizministerium Bayerns vom Bundesministerium genau das gefordert, was nun kritisiert wird. (Quelle: Die Welt, 7. August 2012)

7. 8. 2012, Frankfurter Rundschau

Jeder Zweite für kommerzielle Sterbehilfe
Ärzte, die Sterbehilfe leisten, sind in der Öffentlichkeit nicht sehr bekannt - aber es gibt sie. Ein Gesetz, das die gewerbliche Sterbehilfe unter Strafandrohung verbietetn will, stößt auf heftige Kritik. Jeder zweite Deutsche unterstützt laut einer Umfrage die Beihilfe zum Suizid. (...) Für viele Mediziner ist die Frage, wie sie mit dem Wunsch eiens Sterbewilligen umgehen sollen, zumindest keine theoretische. Jeder dritte Arzt wurde im Lauf seines Berufslebens schon um Hilfe beim Suizid gebeten, lautet ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Ähnlich wie Arnolöd fühlt sich denn auch der bayerische Allgemeinmediziner Anton Wohlfart, der die Aktion der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) "Ärzte sollen helfen dürfen!" unterstützt, nicht durch Ärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery oder dessen Vorgänger Jörg-Dietrich Hoppe vertreten. (Quelle: Frankfurter Rundschau, 7. August 2012)

5.3.2012, Potsdamer Neueste Nachrichten

Koalitions-Beschluss
"Koalitions-Beschluss„Geschäfte mit der Sterbehilfe sollen in Deutschland unter Strafe gestellt werden. Dazu soll ein neuer Tatbestand im Strafgesetzbuch geschaffen werden, der die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe stellt. Das beschlossen Union und FDP am Sonntag bei ihrer Spitzenrunde, wie aus dem Kanzleramt verlautete. Die eigenverantwortliche Selbsttötung ist ebenso wie deren Versuch oder die Teilnahme daran straflos. Dies soll für Fälle einer kommerzialisierten Suizidhilfe korrigiert werden. Denn dies könnte Menschen nach Auffassung der Koalition dazu verleiten, sich das Leben zu nehmen.“ (Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten, 5.3.2012)

27.4.2012, Deutsches Ärzteblatt

Koalitions-Beschluss
Im "Deutschen Ärzteblatt" wurde der Gesetz-Entwuf ebenfalls vorgestellt, was Dr. med. Johann Spittler in einem kritischen Leserbrief kommentierte, der im "Ärzteblatt Ausgabe 17" abgedruckt worden. war. (Deutsches Ärzteblatt, 27.4.2012
Ärzteblatt Ausgabe 17 (PDF)

29.2.2012, Westfälische Rundschau

Wer hilft?
"In die Schweiz pilgern 10 021 Menschen in Deutschland haben sich 2010 laut Statistischem Bundesamt das Leben genommen. Wie viele Selbstmorde missglücken, ist unklar. Jeder dritte Arzt sei laut Studien des Instituts für Demoskopie Allensbach bereits darum gebeten worden, tödliche Medikamente zu verschreiben, um so zu einem Suizid zu verhelfen. Strafrechtlich ist das erlaubt. Das ärztliche Berufsrecht in Deutschland untersagt diese Form der Sterbehilfe. Deswegen pilgern jährlich Hunderte Deutsche in die Schweiz, um sich dort mit Hilfe eines Arztes das Leben zu nehmen. Doch in der Schweiz hätte Lotte Schmidt keine Chance. Vereine wie Dignitas oder Ex-International vermitteln nur Sterbehilfe an Menschen, die an einer Krankheit leiden, die absehbar zum Tod führt. Auch ihr Hausarzt will ihr nicht helfen. „Ich habe ein Recht darauf, zu sterben“, fordert Lotte Schmidt (…) Dass deutsche Ärzte künftig ohne anonymen Schutz Sterbehilfe leisten können, dafür tritt die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) ein. Der Verein leistet Lobbyarbeit in Politik und Gesellschaft." (Quelle: Westfälische Rundschau, 29.2.2012)

23.2.2012, Die Welt

Wertminderung wegen Hospiz in der Nachbarschaft?
Es wird das erste Hospiz im Süden Hamburgs. In Langebek soll in einer kleinen Wohnstraße in einem Gemeindehaus ein Sterbeheim entstehen. Für die Initiatoren ist es ein idealer Standort. Anwohner sehen das anders. Sie beklagen eine Wertminderung ihrer Immobilien und machen gegen das Projekt mobil. (Quelle: Die Welt, 23.2.2012)

22.1.2012, Ärzte-Zeitung

Betäubungsmittel-Vergabe
Niedergelassene Ärzte dürfen womöglich bald Betäubungsmittel an ihre Patienten abgeben. Entsprechende Pläne bestätigte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) der „Ärzte Zeitung“. Damit würde das historische Abgabemonopol der Apotheker zumindest in einigen Ausnahmen aufgeweicht werden. Hintergrund sind Forderungen vor allem von Palliativmedizinern, schwerkranken Patienten mit starken Schmerzen zur Unzeit kurzfristig Opioide überlassen zu dürfen. Bislang machen sich Ärzte damit strafbar. (Quelle: Ärzte-Zeitung, 22.1.2012)

7. 11.11, Der Spiegel

"Spiegel"-Interview mit Dr. med. Michael de Ridder
Ich bin sicher, dass der Bedarf für ärztliche Hilfe zum Sterben in Deutschland sehr gering ist und noch weiter sinken wird - wenn wir dafür sorgen, dass aussichtslos kranke Patienten und die Ärzteschaft über palliativmedizinische Angebote besser informiert sind. Die Leiden der meisten Krebspatienten im Endstadium ihrer Krankheit zum Beispiel kann man in der Palliativmedizin legal mit Schmerz- und Beruhigungsmitteln beherrschen. Der Patient stirbt dann in einer Art tiefen Narkose. Trotzdem bleibt ein sehr kleiner Teil aussichtslos kranker Patienten, bei denen palliativmedizinische Vorgehensweisen versagen. Oder die sie aus Gründen ablehnen, etwa weil sie selbst den Zeitpunkt ihres Sterbens und die Kontrolle hierüber nicht aus der Hand geben wollen. Auch deutschen Ärzten muss es dann erlaubt sein, diesen Patienten beim Sterben zu helfen.
[Quelle: Dr. med. Michael de Ridder im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am 7. 11.11]

20. 10. 2011, Deutschlandfunk

Zum Verbot des ärztlich assistierten Suizids
"Wenn ein Mensch aus freiem Willen sein Leben beenden möchte und den letzten tödlichen Akt in der eigenen Hand hat, wird Beihilfe zum Suizid in Deutschland nicht bestraft. Doch was jedem Laien erlaubt ist - Angehörigen, Freunden und sogar geschäftsmäßig tätigen Sterbehelfern - bleibt Ärzten qua Berufsrecht untersagt. Verlierer des standesrechtlichen Verbots sind Menschen, die eine unheilbare Krankheit nicht bis zum natürlichen Tod erdulden möchten. Dass es sich dabei um keine Einzelfälle handelt, wie oft behauptet wird, geht aus einer 2009 im Auftrag der Bundesärztekammer durchgeführten anonymen Umfrage des Allensbach-Instituts unter knapp 550 Medizinern in Klinik und Praxis hervor. Danach wurde in Deutschland bereits jeder zweite Hausarzt um Beihilfe zur Selbsttötung gebeten." [Quelle: Radio-Reportage von Ingrid Füller im Deutschlandfunk am 20. 10. 2011]

7. 7. 2011, Stern

Martin Walser wünscht sich, Sterbehilfe beanspruchen zu können
“Nach unserer Religion und Kultur steht es uns angeblich nicht frei zu sterben, wie wir wollen. Es ist noch eine Art Leibeigenschaft übrig geblieben von ganz früher. Aber daran muss ich mich nicht halten.”, sagt Schriftsteller Martin Walser im Interview.  [Quelle: Stern, 7. 7. 2011]

1.6.2011, Die Welt

Ärztetag: Diskussion um Änderung des äztlichen Standesrechts
"Auf heftigen Protest stößt dies bei Befürwortern einer teilweisen Zulassung der Sterbehilfe. Ein "antiquiertes Selbstverständnis des Arztberufs" bescheinigte der BÄK die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, Elke Baezner. Die neue Berufsordnung richte sich "gleichermaßen gegen die Interessen von Patienten und Ärzten". Ähnlich argumentierte der Humanistische Verband. Der Berliner Arzt Michael de Ridder, Autor des Buches "Wie wollen wir sterben?", kritisierte die neue Formulierung ebenfalls und forderte, dass die Ärzteschaft für aussichtslos Kranke ihre "Arme öffnen" müsse. Da der Suizid der letzte Ausweis selbstbestimmten Handelns sein könne, sei "ärztliche Empathie" nicht nur ethisch gerechtfertigt, sondern könne sogar geboten sein."  [Quelle: Die Welt, 1.6.2011]

21. Mai 2011, Frankfurter Rundschau

Medizinerstreit über Sterbehilfe
"Darf ein Mediziner einem unheilbar Kranken beim Freitod helfen? Diese Frage wird seit Monaten in der deutschen Ärzteschaft kontrovers diskutiert. Doch von der eigentlich geplanten Lockerung des Berufsrechts der Ärzte ist nichts mehr übriggeblieben. Stattdessen wird es am Ende wahrscheinlich sogar zu einer Verschärfung kommen. (...) Ärzte an der Basis sind empört über die geplante Verschärfung."  [Quelle: Frankfurter Rundschau, 21. Mai 2011]

15.4.2011, Weser-Kurier

Tagung von DGHS und Humanistische Union zur Sterbehilfe
„Wie weit sterbende Menschen ihr Lebensende selbstbestimmt gestalten können, diese Frage ist auch ein bürgerrechtliches Anliegen. Und damit eines der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) , der Humanistischen Union und der Heinrich-Böll-Stiftung. (…) Von der großen Rechtsunsicherheit der Ärzte sprach (..) Walter Schaffartzik, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Unfallkrankenhaus Berlin. ‚Ärzte müssen nicht selten nachts um 3 Uhr völlig allein eine Entscheidung treffen, die später von den Gerichten und der Bundesärztekammer ganz anders bewertet wird‘, sagt er. (…) Für die Patientenverfügung forderte Schaffartzik konkretere Maßstäbe. (…) Schaffartzik schloss darüber hinaus für sich aus, bei einem Suizid zu helfen. (…) Für eine Freigabe dieser Form der Sterbehilfe setzte sich gestern Elke Baezner, Präsidentin der DGHS, ein. [Quelle: Weser-Kurier, 15.4.2011]

18.2.2011, Südwest Presse

Ärztekammer-Grundsätze gelockert
„Die Bundesärztekammer hat ihre Grundsätze für die Sterbehilfe etwas gelockert: In Einzelfällen kann die ärztliche Hilfe für unheilbar Kranke bei der Selbsttötung moralisch gerechtfertigt sein. Ob Ärzte Todkranken bei der Selbsttötung helfen, ist ihre Gewissensentscheidung. Im Einzelfall kann sie gerechtfertigt sein. ‚Wenn Ärzte mit sich selbst im reinen sind, dann brechen wir nicht den Stab über sie“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hope, gestern bei der Vorstellung neuer Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung. (…) Über eine Änderung wird derzeit unter den Medizinern heftig diskutiert. Ob und was der Deutsche Ärztetag Ende Mai in Kiel entscheidet, ist offen.“ [Quelle: Südwest Presse, Politik, 18.2.2011]

25.1.2011, Spiegel-online

Zum Freitod von Dr. Bach
„Sie stand in Hannover vor Gericht, weil sie den Tod von 13 Patienten verursacht haben soll. Doch ehe die Kammer ein Urteil fällen konnte, nahm sich die Medizinerin Mechthild Bach das Leben. (…) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) bedauerte, dass durch die tragische Entwicklung keine Chance mehr bestehe, eine für die ärztliche Praxis wichtige Grundsatzentscheidung herbeizuführen.“ [Quelle: Spiegel-online, 25.1.2010]

25.1.2011, Financial Times Deutschland

Zum Freitod von Dr. Bach
„Auch die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben bedauerte, dass durch die tragische Entwicklung keine Chance mehr bestehe, eine für die ärztliche Praxis wichtige Grundsatzentscheidung herbeizuführen. DGHS-Präsidentin Elke Baezner betonte jedoch: ‚Ohne diesen Fall zu bewerten, muss klar sein: Kein Arzt darf sich über das Selbstbestimmungsrecht des Patienten hinwegsetzen.‘ Allein der Wille des Patienten müsse Maßstab allen ärztlichen Handelns oder Unterlassens sein. [Quelle: Financial Times Deutschland, 25.1.2011, Politik]

25.1.2011, Hildesheimer Allgemeine Nachrichten

Zum Freitod von Dr. Bach
„Trauer und Bestürzung hat die Nachricht von Mechthild Bachs Tod bei ihren früheren Patienten ausgelöst. (…) Bestürzt reagierte auch Rudi Krebsbach von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), der Bach selbst kennengelernt hatte: ‚Obwohl – überraschend kommt das eigentlich nicht‘, sagte er gestern dieser Zeitung. ‚Sie wurde in den Tod getrieben durch fehlende und unklare Gesetzgebung, die Ärzteschaft und Juristen verunsichert.‘ Der Vorwurf des Mordes gegen Dr. Mechthild Bach sei ‚absurd‘: ‚Diese Frau hat doch nicht gemordet!“ Er rechne damit, dass die Debatte um Sterbehilfe in Deutschland durch den Freitod der Bad Salzdetfurther Ärztin neue Nahrung erhalte.‘  [Quelle: Hildesheimer Allgemeine Nachrichten, 25.1.2011]

25.1.2011, Neue Westfälische

Sterbeklinik in den NL
„In den Niederlanden soll im nächsten Jahr eine Klinik eröffnet werden, in der Patienten Hilfe beim Sterben geleistet wird. Betreiben will sie die ‚niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende‘. (…) (…) Demgegenüber fordert die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), dass, so deren Präsidentin Elke Baezner, Menschen das Recht haben müssen, ‚ohne moralisierende Bevormundung durch Dritte ihren Sterbeprozess abzukürzen, ohne zu gewaltsamen, schockierenden Mitteln greifen zu müssen‘. Die DGHS fordert deshalb nicht nur ein umfassendes, liberales Gesetz, sondern auch Standesregeln, die es dem behandelnden Arzt erlauben, den Patienten dabei zu unterstützen. Dem erteilt die Bundesärztekammer offenbar eine Absage. [Quelle: Neue Westfälische, 25.1.2011] 

21.1.2011, Westfälische Rundschau

Sterbeklinik in den NL
„Bei der Deutschen Hospiz Stiftung stößt die Ankündigung der Eröffnung einer ‚Freitod-Klinik‘ in Holland auf große Kritik. (…) Für Ausländer sei das Angebot nicht gedacht, so die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben. ‚Die Niederländer wollen auf keinen Fall einen Sterbetourismus.‘ [Quelle: Westfälische Rundschau, 21.1.2011]

Ausgabe 2/11, Brigitte woman

Kinofilm
„Menschen reisen zum Sterben in die Schweiz. Das hat für mich einen durchaus touristischen Aspekt. Andererseits kann ich aber auch nichts dagegen sagen, wenn es jemand nicht mehr aushält, wenn er sterben will. Ich denke, es muss möglich und erlaubt sein, dass solchen Menschen geholfen wird.“ Schauspieler Bruno Ganz in einem Interview zu dem Kinofilm „Satte Farben vor schwarz“, in dem er eine der Hauptrollen spielt. [Quelle: Brigitte woman, Ausgabe 2/11]

14.1.2011, Hildesheimer Allgemeine Nachrichten

Portrait über Rudi Krebsbach
„Der Hildesheimer arbeitet seit November 2009 im Präsidium der DGHS mit. Dort kämpft er (…) dafür, dass Menschen einen würdigen Tod sterben dürfen (...). Im Gegensatz zu etwa Dignitas, der Schweizer Sterbehilfeorganisation mit hannoverschem Ableger, steht bei der DGHS das Beraten und Aufklären im Vordergrund. (…) ‚Zu jeder Tages- und Nachtzeit schicken wir den Mitgliedern Patientenverfügungen zu‘, berichtet Krebsbach. Der 73-Jährige bringt viele Talente mit in die Arbeit seines Berliner Ehrenamts ein. Er hat einst für die SPD im Rat der Stadt Hildesheim und auch im Kreistag gesessen, war Geschäftsführer von Europas größter Handelskooperation von Holzgroßhändlern, Schöffe, Arbeitsrichter und Mitglied der damaligen Bundestarifkommission der Gewerkschaft Bau-Steine-Erden (heute IG Bau)“.  [Quelle: Hildesheimer Allgemeine Nachrichten, 14.1.2011]

7.1.2011, Frankfurter Rundschau

Kinofilm
„Es geht nicht um Selbstmord, sondern um Freitod. Es geht um Selbstbestimmung. Wir wollen doch alle über unser Leben bestimmen und auch über dessen Ende. Das ist ein wichtiger Gedanke.“ Schauspielerin Senta Berger in einem Interview zu dem Kinofilm „Satte Farben vor schwarz“, in dem sie eine der Hauptrollen spielt. [Quelle: Frankfurter Rundschau, 7.1.2011]

27.12.2010, Frankfurter Rundschau

Debatte um ärztlich assistierten Suizid
„Prof. Jörg-Dietrich Hoppe, Bundesärztekammer-Präsident: ‚Die Beihilfe zum Suizid ist nicht strafbar. Sie ist aber derzeit durch unser Berufsrecht als unethisch verboten. Diesen Widerspruch müssen wir auflösen, das zeigt auch das Ergebnis der Umfrage. In dem Entwurf für die neuen Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung wird zwar klargestellt, dass Beihilfe zum Suizid nicht zu den ärztlichen Aufgaben gehört. Sie soll aber möglich sein, wenn der Arzt das mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Damit gehen wir nicht mehr über das Strafrecht hinaus. Mich schüttelt es allerdings bei der Vorstellung, dass ein Arzt beim Suizid hilft. Ich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.‘“ [Quelle: Frankfurter Rundschau, 27.12.2010]

31.12.2010, Rheinische Post

Debatte um ärztlich assistierten Suizid
„Ich bin entschieden gegen einen Kurswechsel“, sagte der Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke. [Quelle: Rheinische Post, 31.12.2010]

10.12.2010, katholische Nachrichten-Agentur

Tag der Menschenrechte
„Zum Internationalen Tag der Menschenrechte an diesem Freitag haben Politiker und Menschenrechtsorganisationen bemängelt, dass Menschen in vielen Ländern der Welt weiterhin grundlegende Rechte vorenthalten werden. (…) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) fordert das Menschenrecht jedes Einzelnen auf Selbstbestimmung im Sterben. Jeder Mensch solle die Möglichkeit haben, sein Leben ohne Bevormundung durch Dritte beenden zu können.“ [Quelle: Katholische Nachrichten-Agentur, www.katholisch.de, 10.12.2010]

6.12.2010, ARD (TV-Sendung „Beckmann“)

Sterbehilfe-Klage vor dem EMGR
„Sag allen, dass ich aufrecht gegangen bin“. Der Braunschweiger Ulrich Koch über die letzten Worte seiner Frau, die in der Schweiz Freitodhilfe in Anspruch nahm. Jetzt klagt er vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. [Quelle: TV-Sendung „Beckmann“ am 6.12.2010, ARD]

18.11.2010, Super-Illu

Abschied von Ezard Haußmann
„Ezard Haußmann hat einen bewundernswerten Kampf gegen seinen Hirntumor geführt und nun verloren. Er gehört zu den bedeutendsten DDR-Schauspielern. (…) ‚Die Hauptsache ist doch die unglaubliche Liebe, die ich von meiner Familie bekomme.‘ Diese Liebe ließ ihn auch den Gedanken an Selbstmord verwerfen. Seit 25 Jahren war Ezard Haußmann Mitglied der Gesellschaft für Humanes Sterben. Seine Strategie: ‚Ich denke nicht an den Tumor in meinem Kopf und lege alles in Gottes Hand.‘“ [Quelle: Super-Illu, 18.11.2010]

29.10.2010, „Gesund“, Beilage Berliner Morgenpost, Welt am Sonntag u.a.

Schmerzmedizin kontra Sterbehilfe
„Aus Angst, eines Tages qualvoll im Pflegeheim dahinzusiechen, sprechen sich viele Menschen für aktive Sterbehilfe aus. Mediziner sollen auf Wunsch des Patienten professionell einen Abschied in Würde ermöglichen, fordert laut Umfragen eine Mehrheit der Deutschen, und jeder vierte Arzt kann sich vorstellen, beim Suizid zu helfen. Doch bisher ist der Tod auf Rezept hierzulande unmöglich. (…) Adressen und Infos (…): Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (www.dghs.de), Lange Gasse 2-4-, 86152 Augsburg, Tel. 0821/502350“ [Quelle: „Gesund“, Beilage in Berliner Morgenpost, Hannoversche Allgemeine, Welt am Sonntag u.a., 29.10.2010, S. 3]

24.10.2010, Bayerischer Rundfunk

30 Jahre DGHS
2009 tritt endlich ein Gesetz zur Patientenverfügung in Kraft. Ohne den Beitrag der DGHS wäre das wohl nicht möglich gewesen. In den letzten 30 Jahren war es der DGHS immer wichtig, die ‚Humanisierung des Sterbens‘ über verbindliche Gesetzesänderungen zu erreichen.“ [Quelle: Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, 24.10.2010, 6.45 Uhr]