Das „Recht auf letzte Hilfe“: Protestpost für Politiker

Am Montag, dem 5. Oktober 2015, starten wir (DGHS) gemeinsam mit der Humanistischen Union (HU) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) eine öffentlichkeitswirksame Aktion, die sich direkt an die Mitglieder des Deutschen Bundestags wendet. Es werden Postkarten in der Bevölkerung verteilt, auf denen die Möglichkeit des ärztlich assistierten Suizids vehement gefordert wird, wie es zwei Drittel der Deutschen wünscht. Interessierten Bürgerinnen und Bürger wird somit die Möglichkeit gegeben, sich mit ihren Forderungen nach „Letzter Hilfe“ direkt an ihre/n Abgeordneten im Bundestag zu wenden. Die Politiker sollen so an die Wichtigkeit ihrer Abstimmung am 6. November 2015 erinnert werden. Eine große Gruppe von Abgeordneten will ein Verbotsgesetz schaffen, was weder nötig noch sinnvoll ist. Andere Gruppen wollen den assistierten Suizid straflos lassen, was eher der Meinung der Bevölkerungsmehrheit entspricht.
Die Postkartenaktion ist Teil der großangelegten Kampagne „Mein Ende gehört mir! Für das Recht auf Letzte Hilfe“, welche am 6. Oktober 2014 gestartet war. Initiiert wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) und der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), um dem klaren Votum der Bevölkerung für das Recht auf Sterbehilfe in der Politik und Ärzteschaft Gehör zu verschaffen. Viele prominente Persönlichkeiten engagierten und engagieren sich für diese Kampagne, z. B. der Liedermacher Konstantin Wecker, der Komiker Bernhard Hoëcker und die Schauspieler Michael Lesch und Petra Nadolny.
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