Presse

Die aktuellsten Presse-Ereignisse...

Gut besuchte Podiumsdiskussion in Köln

Die DGHS hat lud am 5. April 2017 zur Podiumsdiskussion nach Köln ein. Für das Thema: "Mit Sterbefasten das Leben selbstbestimmt beenden?"  interessierten sich die ca. 150 Besucher, die den Diskutanten gespannt folgten. Medizinische und rechtliche Aspekte zum freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit wurden ausgiebig besprochen.

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Patientenverfügung: sicher und schnell

Die DGHS hat sich wieder etwas einfallen lassen, damit ihre Patientenverfügung noch schneller "griffbereit" ist. Mit dem neuentwickelten Notfall-QR ist es ab Anfang April möglich, direkt auf die online verfügbare Patientenverfügung zuzugreifen. Der Notfall-QR setzt sich aus zwei wesentlichen Elementen zusammen, einmal dem Notfall-Ausweis und einmal dem QR-Code. Mithilfe dieses zweidimensionalen Codes kann in Bruchteilen von Sekunden auf das Internet zugegriffen werden. Es ist kein umständliches Eintippen von Internetadresse, Benutzername und Passwort mehr nötig — und damit auch kein Vertippen.  Die eigene Patientenverfügung wird damit sofort verfügbar, mit nur einem einzigen individuellen und persönlichen QR-Code, der via internetfähigem Smartphone eingescannt wird. Der Notfall-QR kann als Aufkleber bei der DGHS geordert werden und macht sich am besten auf der eigenen Gesundheitskarte.
...mehr Infos in HLS 2017-2 auf Seiten 6 bis 7
...Infos zum Notfall-Ausweis

Bemerkenswertes Urteil zur Vergabe von NaP

In Extremfällen sollen Menschen bestimmen dürfen, wie und wann sie sterben wollen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. In Extremfällen können sterbewillige Patienten in Deutschland eine tödliche Dosis Betäubungsmittel zum Suizid erhalten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag, 2. März 2017, entschieden (Aktenzeichen: BVerwG 3 C 19.15). Ob und wie dieses Urteil praktisch umgesetzt wird, ist zurzeit noch völlig unklar. Verhandelt wurde der Fall der verstorbenen Bettina Koch aus Braunschweig, der das Medikament in tödlicher Dosis in Deutschland verwehrt worden war. Sie wählte dann den Weg in die Schweiz, der hinterbliebene Ehemann klagte danach durch alle Instanzen.
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