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DGHS-Präsident diskutiert bei Kirchentags-Veranstaltung in Berlin

Bei dem Großereignis Evangelischer Kirchentag (24.-28.Mai 2017 in Berlin und Wittenberg) ist auch DGHS-Präsident Professor Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher zu Gast. Er ist beim „Dialog mit humanistischen Gemeinschaften“ eingeladen, am Samstag, 27. Mai, ab 16.30 Uhr, zur Frage „Selbstbestimmung am Lebensende. Brauchen wir eine neue Sterbekultur?“ zu sprechen. Mit ihm auf dem Podium im Roten Rathaus von Berlin ist u. a. der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Professor Dr. Peter Dabrock. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die DGHS hatte bereits im Jahr 2015 kirchliche Positionen zum Thema Sterben abgefragt und in einer Broschüre („Sterbehilfe – eine Frage des Glaubens?“, Nr. 9) zusammengestellt, die über die Geschäftsstelle (und Online-Shop) noch erhältlich ist.

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Kauf von Natrium-Pentobarbital: Urteilsbegründung liegt nun vor!

Im Ausnahmefall muss ein Schwerstkranker die Möglichkeit bekommen, eine tödliche Dosis Betäubungsmittel von einer Bundesbehörde zu erhalten. Dieses Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) in Leipzig vom 2. März 2017 hatte Schlagzeilen gemacht. Ein Dutzend Anträge auf Erwerb liegen bereits vor und müssen vom Institut entschieden werden. Die lang erwartete schriftliche Begründung zu dem Urteil liegt nun vor. In dem Text beruft sich das Gericht auf Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes (Freie Entfaltung der Persönlichkeit/Selbstbestimmungsrecht) und auf Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention und schreibt u.a.: „Ein ausnahmsloses Verbot, Natrium-Pentobarbital (NaP) zum Zweck der Selbsttötung zu erwerben, greift in das grundrechtlich geschützte Recht schwer und unheilbar kranker Menschen ein, selbstbestimmt darüber zu entscheiden, wie und zu welchem Zeitpunkt ihr Leben enden soll.“ Die Entscheidung des Gerichts, heißt es in der Begründung weiter, stünde nicht im Gegensatz zum Verbot der organisierten Suizidhilfe (§ 217 StGB).
...Urteilsbegründung im Wortlaut (pdf)
...BVerwG Internetseite
...DGHS-Presse-Erklärung (3.3.2017) zum Urteil

DGHS stellt Parteien auf den Wahlprüfstein

Vier Monate vor der Bundestagswahl mischt sich auch die DGHS ins Wahlgeschehen ein. In einem Brief, der aktuell an alle Parteien verschickt wurde, möchten wir wissen, welche Aussagen zum Thema Sterbehilfe in den jeweiligen Wahlprogrammen getroffen werden. Außerdem fragen wir, ob und welche Partei bereit ist, das Thema Sterbebegleitung und -hilfe wieder in die parlamentarische Debatte einzubringen. Die Antworten werden wir in der nächsten Ausgabe unserer Vereinszeitschrift veröffentlichen.
...Brief im Wortlaut

Patientenverfügung: sicher und schnell

Die DGHS hat sich wieder etwas einfallen lassen, damit ihre Patientenverfügung noch schneller "griffbereit" ist. Mit dem neuentwickelten Notfall-QR ist es ab Anfang April möglich, direkt auf die online verfügbare Patientenverfügung zuzugreifen. Der Notfall-QR setzt sich aus zwei wesentlichen Elementen zusammen, einmal dem Notfall-Ausweis und einmal dem QR-Code. Mithilfe dieses zweidimensionalen Codes kann in Bruchteilen von Sekunden auf das Internet zugegriffen werden. Es ist kein umständliches Eintippen von Internetadresse, Benutzername und Passwort mehr nötig — und damit auch kein Vertippen.  Die eigene Patientenverfügung wird damit sofort verfügbar, mit nur einem einzigen individuellen und persönlichen QR-Code, der via internetfähigem Smartphone eingescannt wird. Der Notfall-QR kann als Aufkleber bei der DGHS geordert werden und macht sich am besten auf der eigenen Gesundheitskarte.
...mehr Infos in HLS 2017-2 auf Seiten 6 bis 7
...zum Info-Flyer

Die Pflegeheim-Suche

Online-Datenbank kostenlos für Mitglieder
Sie suchen für nahe Verwandte, Bekannte, für einen anderen nahestehenden Menschen oder für sich selbst eine Pflegeeinrichtung? Leider wissen Sie nicht, wie und vor allen Dingen wo sie mit der Suche beginnen sollen?
Als Mitglied der DGHS bieten wir Ihnen ab sofort die Möglichkeit, nach Pflegeeinrichtungen in Ihrer Nähe zu suchen.
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DGHS-Bevollmächtigten-Börse

Neue Mitglieder-Leistung für Patientenschutz und Vorsorge
Wer keine Vertrauensperson weiß, kann ab sofort (April 2016) eine neue Mitglieder-Leistung der DGHS nutzen. In einer Bevollmächtigten-Börse werden Freiwillige, die eine Bevollmächtigung in Wohnortnähe übernehmen würden, mit Suchenden zusammengebracht.
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Seien Sie dabei – ganz ohne Verpflichtung! (Nur für Nicht-Mitglieder)

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Ideelle Unterstützer für die DGHS gesucht
Um in der Politik und öffentlichen Meinung noch stärker Präsenz zu zeigen, vor allem zu  demonstrieren, dass für viele Menschen das selbstbestimmte Sterben eine wichtige  Forderung ist, benötigen wir viele Unterstützer. Diese müssen nicht zwingend  DGHS-Mitglied sein. Daher bitten wir Nicht-Mitglieder herzlichst, dieses Blatt zu  unterschreiben.
Ja, ich unterstütze die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) mit meiner Unterschrift ideell, weil ich deren Ziele und den Einsatz für Selbstbestimmung bis zum Lebensende befürworte, gehe damit aber keine weiteren Verpflichtungen ein.
Als Dank dafür erhalte ich die DGHS-Mitgliederzeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“
(HLS) kostenlos zugeschickt (als PDF per E-Mail oder postalisch). Mir ist bewusst, dass ich keinen Anspruch auf Mitgliederleistungen der DGHS habe.
...oder einfach online ausfüllen